MeRck-Konzern

Merck-Konzern

Kennzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veränderung

in Mio. €

 

2024

 

2023

 

in Mio. €

 

in %

Umsatzerlöse

 

21.156

 

20.993

 

163

 

0,8 %

Operatives Ergebnis (EBIT)1

 

3.645

 

3.609

 

36

 

1,0 %

Marge (in % der Umsatzerlöse)1

 

17,2 %

 

17,2 %

 

 

 

 

EBITDA2

 

5.779

 

5.489

 

290

 

5,3 %

Marge (in % der Umsatzerlöse)1

 

27,3 %

 

26,1 %

 

 

 

 

EBITDA pre1

 

6.072

 

5.879

 

193

 

3,3 %

Marge (in % der Umsatzerlöse)1

 

28,7 %

 

28,0 %

 

 

 

 

Ergebnis nach Steuern

 

2.786

 

2.834

 

-48

 

-1,7 %

Ergebnis je Aktie (in €)

 

6,39

 

6,49

 

-0,10

 

-1,5 %

Ergebnis je Aktie pre (in €)1

 

8,63

 

8,49

 

0,14

 

1,6 %

Operativer Cashflow

 

4.586

 

3.784

 

802

 

21,2 %

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

2

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert; das EBITDA entspricht dem Operativen Ergebnis (EBIT) bereinigt um Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen.

Entwicklung der Umsatzerlöse sowie der Ertragslage

Die erzielten Umsatzerlöse in den einzelnen Quartalen und die jeweiligen organischen Wachstumsraten im Berichtsjahr 2024 sind in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:

Merck-Konzern

Umsatzerlöse und organisches Wachstum1 nach Quartalen2 
in Mio. €/organisches Wachstum in %

Merck-Konzern – Umsatzerlöse und organisches Wachstum nach Quartalen (Balkendiagramm)
1 Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.
2 Quartalsaufteilung ungeprüft.

Im Geschäftsjahr 2024 entwickelten sich die Umsatzerlöse des Merck-Konzerns in den einzelnen Unternehmensbereichen wie folgt:

Merck-Konzern

Umsatzentwicklung nach Unternehmensbereichen

 

 

 

 

 

 

in Mio. €/Veränderung in %

 

2024

 

Anteil

 

Organi­sches Wachstum1

 

Währungs­effekte1

 

Akquisi­tionen/
Veräuße­rungen
1

 

Gesamt­verände­rung

 

2023

 

Anteil

Life Science

 

8.916

 

42 %

 

-3,3 %

 

-0,7 %

 

0,1 %

 

-3,9 %

 

9.281

 

44 %

Healthcare

 

8.455

 

40 %

 

7,0 %

 

-2,0 %

 

 

5,0 %

 

8.053

 

38 %

Electronics

 

3.785

 

18 %

 

4,6 %

 

-1,4 %

 

0,2 %

 

3,4 %

 

3.659

 

18 %

Merck-Konzern

 

21.156

 

100 %

 

2,0 %

 

-1,3 %

 

0,1 %

 

0,8 %

 

20.993

 

100 %

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnete der Merck-Konzern folgende regionale Umsatzentwicklung:

Merck-Konzern

Umsatzentwicklung nach Regionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €/Veränderung in %

 

2024

 

Anteil

 

Organi­sches Wachstum1

 

Währungs­effekte1

 

Akqui­sitionen/
Veräuße­rungen
1

 

Gesamt­verände­rung

 

2023

 

Anteil

Europa

 

6.171

 

29 %

 

2,5 %

 

-0,3 %

 

0,0 %

 

2,2 %

 

6.037

 

29 %

Nordamerika

 

5.710

 

27 %

 

-4,1 %

 

-0,1 %

 

0,1 %

 

-4,1 %

 

5.952

 

28 %

Asien-Pazifik (APAC)

 

7.017

 

33 %

 

3,6 %

 

-2,5 %

 

 

1,2 %

 

6.936

 

33 %

Lateinamerika

 

1.477

 

7 %

 

16,5 %

 

-5,6 %

 

 

10,9 %

 

1.331

 

6 %

Mittlerer Osten und Afrika (MEA)

 

781

 

4 %

 

6,6 %

 

-1,6 %

 

0,9 %

 

6,0 %

 

737

 

4 %

Merck-Konzern

 

21.156

 

100 %

 

2,0 %

 

-1,3 %

 

0,1 %

 

0,8 %

 

20.993

 

100 %

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

  • Im Geschäftsjahr 2024 erzielte der Merck-Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 21.156 Mio. € (Vorjahr: 20.993 Mio. €) und verzeichnete damit im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung in Höhe von 163 Mio. € beziehungsweise 0,8 %. Organisch erhöhte sich der Umsatz um 424 Mio. € beziehungsweise 2,0 %. Dabei stiegen die Umsätze in den Unternehmensbereichen Healthcare und Electronics, wohingegen der Unternehmensbereich Life Science einen organischen Umsatzrückgang verzeichnete. Negative Währungseffekte führten zu einer Reduktion der Umsatzerlöse um 277 Mio. € beziehungsweise -1,3 % und waren im Wesentlichen auf die Kursentwicklungen einiger asiatischer Währungen und des Brasilianischen Reals zurückzuführen. Portfoliobedingte Umsatzveränderungen aus den Akquisitionen waren mit einem Effekt in Höhe von 15 Mio. € zu vernachlässigen.
  • Die Umsatzerlöse des Unternehmensbereichs Life Science waren im Vergleich zum Vorjahr rückläufig und reduzierten sich um 365 Mio. € beziehungsweise ‑3,9 % auf 8.916 Mio. € (Vorjahr: 9.281 Mio. €). Diese Entwicklung war im Wesentlichen von organischen Effekten geprägt, die sich auf 310 Mio. € oder -3,3 % beliefen. Währungseffekte von 61 Mio. € beziehungsweise -0,7 % trugen weiter zum Umsatzrückgang bei. Der Effekt aus der Akquisition von Mirus Bio LLC, USA, auf die Umsatzerlöse blieb mit 0,1 % insgesamt unwesentlich. Mit einem Anteil von 42 % (Vorjahr: 44 %) war Life Science auch im Geschäftsjahr 2024 der umsatzstärkste Unternehmensbereich im Konzern, gefolgt von Healthcare mit einem Anteil von 40 % (Vorjahr: 38 %). Im Unternehmensbereich Healthcare stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 401 Mio. € oder 5,0 % auf 8.455 Mio. € (Vorjahr: 8.053 Mio. €). Das organische Wachstum von 7,0 % wurde durch negative Währungseffekte in Höhe von ‑2,0 % gemindert. Der Anstieg der Umsätze im Unternehmensbereich Electronics in Höhe von 126 Mio. € oder 3,4 % auf 3.785 Mio. € (Vorjahr: 3.659 Mio. €) resultierte aus einem organischen Anstieg von 4,6 % und einem Akquisitionseffekt von 0,2 %. Gegenläufig wirkten währungsbedingte Effekte mit ‑1,4 %. Der prozentuale Anteil von Electronics an den Konzernumsatzerlösen lag im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 18 %.
  • Der Betrag der zum Abschlussstichtag bereits eingegangenen Bestellungen, die in zukünftigen Perioden zu Umsatzerlösen führen werden, belief sich zum 31. Dezember 2024 auf rund 4 Mrd. € (31. Dezember 2023: rund 4 Mrd. €), davon entfielen auf den Unternehmensbereich Life Science rund 3 Mrd. € (31. Dezember 2023: rund 3 Mrd. €).

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung des Merck-Konzerns entwickelte sich wie folgt:

Merck-Konzern

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veränderung

in Mio. €

 

2024

 

in %

 

2023

 

in %

 

in Mio. €

 

in %

Umsatzerlöse

 

21.156

 

100,0 %

 

20.993

 

100,0 %

 

163

 

0,8 %

Umsatzkosten

 

-8.671

 

-41,0 %

 

-8.600

 

-41,0 %

 

-71

 

0,8 %

Bruttoergebnis

 

12.485

 

59,0 %

 

12.392

 

59,0 %

 

92

 

0,7 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marketing- und Vertriebskosten

 

-4.536

 

-21,4 %

 

-4.510

 

-21,5 %

 

-26

 

0,6 %

Verwaltungskosten

 

-1.370

 

-6,5 %

 

-1.392

 

-6,6 %

 

23

 

-1,6 %

Forschungs- und Entwicklungskosten

 

-2.279

 

-10,8 %

 

-2.445

 

-11,6 %

 

166

 

-6,8 %

Wertminderungen und Wertaufholungen von finanziellen Vermögenswerten (netto)

 

-8

 

0,0 %

 

-51

 

-0,2 %

 

42

 

-83,4 %

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

 

-646

 

-3,1 %

 

-385

 

-1,8 %

 

-261

 

67,9 %

Operatives Ergebnis (EBIT)1

 

3.645

 

17,2 %

 

3.609

 

17,2 %

 

36

 

1,0 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzergebnis

 

-108

 

-0,5 %

 

-125

 

-0,6 %

 

17

 

-13,4 %

Ergebnis vor Ertragsteuern

 

3.536

 

16,7 %

 

3.484

 

16,6 %

 

53

 

1,5 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ertragsteuern

 

-751

 

-3,5 %

 

-650

 

-3,1 %

 

-101

 

15,5 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnis nach Steuern

 

2.786

 

13,2 %

 

2.834

 

13,5 %

 

-48

 

-1,7 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht beherrschende Anteile

 

-9

 

0,0 %

 

-10

 

0,0 %

 

1

 

-9,0 %

Konzernergebnis

 

2.777

 

13,1 %

 

2.824

 

13,5 %

 

-47

 

-1,7 %

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten verteilten sich wie folgt auf die Unternehmensbereiche:

Merck-Konzern

Forschungs- und Entwicklungskosten nach Unternehmensbereichen1 – 2024
in Mio. €/in %

Merck-Konzern – Forschungs- und Entwicklungskosten nach Unternehmensbereichen (Tortendiagramm)
1 Nicht dargestellt: Konzernkosten und Sonstiges zugeordnete Forschungs- und Entwicklungskosten von 92 Mio. €.
  • Im Geschäftsjahr 2024 wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein in etwa stabiles operatives Ergebnis (EBIT) erzielt, was auf eine in etwa stabile Entwicklung von Bruttoergebnis und operativen Kosten zurückzuführen war. Das organische Umsatzwachstum der Unternehmensbereiche Healthcare und Electronics konnte den moderaten organischen Umsatzrückgang des Unternehmensbereichs Life Science kompensieren.
  • Die Marketing- und Vertriebskosten blieben ebenso wie die Verwaltungskosten in etwa stabil.
  • Mit einem Anteil von 69 % (Vorjahr: 70 %) an den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung aller Unternehmensbereiche (ohne Konzernkosten und Sonstiges zugeordnete Forschungs- und Entwicklungskosten) war Healthcare der forschungsintensivste Unternehmensbereich von Merck. Der Rückgang der Forschungs- und Entwicklungskosten war im Wesentlichen auf geringere Entwicklungsaktivitäten nach der Einstellung des Entwicklungsprogramms zu Xevinapant im 2. Quartal 2024 sowie der Einstellung des Entwicklungsprogramms zu Evobrutinib im 4. Quartal 2023 zurückzuführen. Weitere Informationen sind im Kapitel „Forschung und Entwicklung“ enthalten.
  • Der negative Saldo der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode insbesondere aufgrund gestiegener Wertminderungen für nicht finanzielle Vermögenswerte (weitere Informationen finden sich in der Anmerkung (19) „Sonstige immaterielle Vermögenswerte“ im Konzernanhang). Zudem waren im Vergleich zur Vorperiode niedrigere sonstige betriebliche Erträge aus der Veräußerung von Vermögenswerten zu verzeichnen.
  • Insgesamt führten die vorgenannten Entwicklungen zu einer im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr unveränderten EBIT-Marge von 17,2 %.
  • Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich ferner das EBITDA pre, die wichtigste Kennzahl zur Steuerung des operativen Geschäfts, um 193 Mio. € oder 3,3 % auf 6.072 Mio. € (Vorjahr: 5.879 Mio. €).
  • Das Finanzergebnis verbesserte sich auf -108 Mio. € (Vorjahr: -125 Mio. €). Ausschlaggebend war insbesondere die positive Entwicklung des Zinsergebnisses. Details zu den Finanzierungserträgen und Finanzierungsaufwendungen sind in der Anmerkung (40) „Finanzierungserträge und -aufwendungen/Nettogewinne und -verluste aus Finanzinstrumenten“ im Konzernanhang dargestellt.
  • Die Aufwendungen für Ertragsteuern beliefen sich auf 751 Mio. € (Vorjahr: 650 Mio. €) und führten zu einer Steuerquote von 21,2 % (Vorjahr: 18,7 %). Im Geschäftsjahr 2023 führte ein einmaliger steuerlicher Effekt durch einen latenten Steuerertrag zu einer niedrigeren Steuerquote.
  • Das den Anteilseignerinnen und Anteilseignern der Merck KGaA zustehende Konzernergebnis reduzierte sich um -1,7 % auf 2.777 Mio. € (Vorjahr: 2.824 Mio. €) und führte zu einem Rückgang des Ergebnisses je Aktie auf 6,39 € (Vorjahr: 6,49 €).

Die Entwicklung des EBITDA pre in den einzelnen Quartalen im Vergleich zum Vorjahr und die jeweiligen Wachstumsraten sowie die Verteilung auf die Unternehmensbereiche ergaben sich wie folgt:

Merck-Konzern

EBITDA pre1 und Veränderung nach Quartalen2 
in Mio. €/Veränderungen in %

Merck-Konzern – EBITDA pre und Veränderung nach Quartalen (Balkendiagramm)
1 Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.
2 Quartalsaufteilung ungeprüft.

Merck-Konzern

EBITDA pre1 nach Unternehmensbereichen2 – 2024 
in Mio. €/in %

Merck-Konzern – EBITDA pre nach Unternehmensbereichen (Tortendiagramm)
1 Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.
2 Nicht dargestellt: Minderungen des Konzern-EBITDA-pre um -482 Mio. € durch Konzernkosten und Sonstiges.

Vermögens- und Finanzlage

Merck-Konzern

Bilanzstruktur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2024

 

31.12.2023

 

Veränderung

 

 

in Mio. €

 

in %

 

in Mio. €

 

in %

 

in Mio. €

 

in %

Langfristige Vermögenswerte

 

38.116

 

73,9 %

 

36.102

 

74,4 %

 

2.014

 

5,6 %

Davon:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschäfts- oder Firmenwerte

 

19.152

 

 

 

17.845

 

 

 

1.307

 

 

Sonstige immaterielle Vermögenswerte

 

6.282

 

 

 

6.551

 

 

 

-269

 

 

Sachanlagen

 

10.025

 

 

 

9.056

 

 

 

969

 

 

Sonstige langfristige Vermögenswerte

 

2.657

 

 

 

2.650

 

 

 

7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzfristige Vermögenswerte

 

13.450

 

26,1 %

 

12.393

 

25,6 %

 

1.057

 

8,5 %

Davon:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorräte

 

4.484

 

 

 

4.637

 

 

 

-153

 

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Forderungen

 

3.947

 

 

 

4.004

 

 

 

-57

 

 

Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte

 

642

 

 

 

499

 

 

 

142

 

 

Sonstige kurzfristige Vermögenswerte

 

1.861

 

 

 

1.271

 

 

 

590

 

 

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

2.517

 

 

 

1.982

 

 

 

535

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilanzsumme

 

51.567

 

100,0 %

 

48.495

 

100,0 %

 

3.071

 

6,3 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenkapital

 

29.988

 

58,2 %

 

26.754

 

55,2 %

 

3.233

 

12,1 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Langfristige Verbindlichkeiten

 

10.285

 

19,9 %

 

13.042

 

26,9 %

 

-2.757

 

-21,1 %

Davon:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Langfristige Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer

 

1.956

 

 

 

2.192

 

 

 

-236

 

 

Sonstige langfristige Rückstellungen

 

257

 

 

 

277

 

 

 

-21

 

 

Langfristige Finanzschulden

 

6.997

 

 

 

9.239

 

 

 

-2.242

 

 

Sonstige langfristige Verbindlichkeiten

 

1.075

 

 

 

1.333

 

 

 

-257

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzfristige Verbindlichkeiten

 

11.294

 

21,9 %

 

8.699

 

17,9 %

 

2.595

 

29,8 %

Davon:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzfristige Rückstellungen

 

570

 

 

 

658

 

 

 

-88

 

 

Kurzfristige Finanzschulden

 

3.304

 

 

 

702

 

 

 

2.602

 

 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten/Rückerstattungsverbindlichkeiten

 

3.143

 

 

 

3.422

 

 

 

-279

 

 

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

 

4.276

 

 

 

3.918

 

 

 

359

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilanzsumme

 

51.567

 

100,0 %

 

48.495

 

100,0 %

 

3.071

 

6,3 %

  • Die Bilanzsumme des Merck-Konzerns belief sich am 31. Dezember 2024 auf 51.567 Mio. € (31. Dezember 2023: 48.495 Mio. €) und stieg damit um 6,3 %.
  • Die Geschäfts- oder Firmenwerte erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund von Währungsumrechnungsdifferenzen sowie durch die Akquisitionen der Mirus Bio LLC, USA, Unity-SC SAS, Frankreich, sowie Hub Organoids Holding B.V., Niederlande (weitere Informationen finden sich in der Anmerkung (6) „Akquisitionen und Desinvestitionen“ im Konzernanhang).
  • Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich insbesondere durch laufende Abschreibungen. Anlassbezogene Wertminderungen waren hauptsächlich dem Unternehmensbereich Healthcare zuzurechnen und resultierten im Wesentlichen aus gestoppten Entwicklungsprojekten, insbesondere der Beendigung des Xevinapant-Programms (weitere Informationen finden sich in der Anmerkung (7) „Kollaborations- und Lizenzvereinbarungen“ im Konzernanhang). Der Anstieg der Zugänge aus Investitionen sowie den abgeschlossenen Akquisitionen konnte dies nicht ausgleichen.
  • Der Anstieg der Sachanlagen gegenüber dem Vorjahreszeitraum war durch Zugänge in Höhe von 2.088 Mio. € begründet (Vorjahr: 1.981 Mio. €), die die Abschreibungen und Abgänge im Berichtszeitraum erneut deutlich überstiegen.
  • Von den Sachanlagenzugängen im Geschäftsjahr 2024 entfielen 387 Mio. € (Vorjahr: 391 Mio. €) auf strategische Investitionen in Deutschland, davon 372 Mio. € (Vorjahr: 329 Mio. €) zur Erweiterung des Standorts Darmstadt. Wesentliche Projekte sind die Investitionen im Unternehmensbereich Healthcare in Höhe von 81 Mio. € in ein neues Laborgebäude sowie in Höhe von 56 Mio. € in eine Produktionsanlage zur Überführung von Projekten aus der Forschung und Entwicklung in die kommerzielle Produktion. Weiter investierte der Unternehmensbereich Life Science 46 Mio. € in ein neues Forschungszentrum und 19 Mio. € in eine neue Produktionsanlage für Membranen. Außerhalb Deutschlands erfolgten hohe Investitionen in strategische Projekte, insbesondere in den USA (314 Mio. €), in Irland (145 Mio. €) und in Taiwan (92 Mio. €). In den USA investierte der Unternehmensbereich Life Science 82 Mio. € in eine Erweiterung der Kapazitäten für Biosicherheitsprüfungen und Dienstleistungen im Bereich der analytischen Entwicklung in Rockville, Maryland, der Unternehmensbereich Electronics investierte 29 Mio. € in eine neue Produktionsanlage zur Herstellung von Spezialgasen für die Halbleiterindustrie in Hometown, Pennsylvania. In Irland investierte der Unternehmensbereich Life Science 141 Mio. € in eine Erweiterung der Produktionskapazitäten für Membranen und in den Bau einer neuen Filtrationsanlage in Cork. In Taiwan investierte der Unternehmensbereich Electronics 73 Mio. € in den Aufbau eines Fertigungsstandorts für Halbleitermaterialien und Spezialgase in Kaohsiung.
  • Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen kurzfristigen Forderungen gingen leicht zurück.
  • Das Eigenkapital des Merck-Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2024 um 12,1 % auf 29.988 Mio. € (31. Dezember 2023: 26.754 Mio. €). Neben dem Ergebnis nach Steuern (2.786 Mio. €) trug ein positiver Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung (1.444 Mio. €), der im Wesentlichen aus der Entwicklung des US-Dollars resultierte, zu diesem Anstieg bei. Die im Berichtsjahr erfolgten Dividendenzahlungen und Gewinnentnahmen wirkten gegenläufig (siehe „Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung“ im Konzernabschluss). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich – auch bedingt durch die weitere Reduzierung der Nettofinanzverbindlichkeiten – um drei Prozentpunkte auf 58,2 % (31. Dezember 2023: 55,2 %).
  • Der Rückgang der langfristigen Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer resultierte im Wesentlichen aus versicherungsmathematischen Gewinnen im Zusammenhang mit dem angewendeten Diskontierungszins.
  • Die kurzfristigen Rückstellungen reduzierten sich insbesondere aufgrund von Inanspruchnahmen im Zusammenhang mit laufenden Restrukturierungsprogrammen (weitere Informationen hierzu finden sich in Anmerkung (27) „Sonstige Rückstellungen“ im Konzernanhang).
  • Die Finanzschulden erhöhten sich insbesondere aufgrund des Anstiegs der Leasingverbindlichkeiten sowie der finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen. Die langfristigen Finanzschulden reduzierten sich insbesondere aufgrund der Umgliederung einer im Jahr 2015 begebenen und im März 2025 fälligen US-Dollar-Anleihe mit einem Nominalvolumen in Höhe von 1.537 Mio. € sowie einer im Jahr 2020 begebenen und im Juli 2025 fälligen Euro-Anleihe mit einem Nominalvolumen in Höhe von 750 Mio. € in die kurzfristigen Finanzschulden, die um diesen Betrag anstiegen.

Die Zusammensetzung sowie die Entwicklung der Nettofinanzverbindlichkeiten stellten sich wie folgt dar:

Merck-Konzern

Nettofinanzverbindlichkeiten1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veränderung

in Mio. €

 

31.12.2024

 

31.12.2023

 

in Mio. €

 

in %

Anleihen

 

7.693

 

7.802

 

-109

 

-1,4 %

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

 

327

 

283

 

44

 

15,5 %

Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen

 

1.429

 

1.196

 

233

 

19,5 %

Darlehen von Dritten und sonstige Finanzschulden

 

59

 

68

 

-8

 

-12,4 %

Verbindlichkeiten aus Derivaten (Finanztransaktionen)

 

31

 

77

 

-45

 

-58,9 %

Leasingverbindlichkeiten

 

761

 

515

 

246

 

47,8 %

Finanzschulden

 

10.301

 

9.941

 

360

 

3,6 %

Abzüglich

 

 

 

 

 

 

 

 

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

2.517

 

1.982

 

535

 

27,0 %

Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte2

 

629

 

459

 

170

 

37,0 %

Nettofinanzverbindlichkeiten1

 

7.155

 

7.500

 

-345

 

-4,6 %

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

2

Ohne kurzfristige Derivate (operativ) und bedingte Gegenleistungen, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen nach IFRS 3 erfasst werden.

Die Anleihen reduzierten sich aufgrund der vorzeitigen Rückzahlung einer im Jahr 2014 begebenen Hybridanleihe mit einem Nominalvolumen in Höhe von 500 Mio. € sowie einer im Jahr 2019 begebenen Hybridanleihe mit einem Nominalvolumen in Höhe von 500 Mio. €. Teilweise kompensiert wurde dieser Rückgang durch eine im August 2024 begebene Hybridanleihe mit einem Nominalvolumen von 800 Mio. €.

Merck-Konzern

Überleitung Nettofinanzverbindlichkeiten1

 

 

 

 

in Mio. €

 

2024

 

2023

Stand 1.1.

 

7.500

 

8.328

Operativer Cashflow

 

-4.586

 

-3.784

Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte2

 

482

 

216

Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten2

 

-18

 

-136

Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen2

 

1.702

 

1.807

Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen2

 

-27

 

-19

Akquisitionen2

 

774

 

12

Einzahlungen aus Desinvestitionen2

 

-7

 

Veränderung von Leasingverbindlichkeiten

 

383

 

201

Dividendenzahlungen/Gewinnentnahmen2

 

1.040

 

1.164

Währungsumrechnungsdifferenz

 

137

 

-30

Sonstiges

 

-225

 

-258

Stand 31.12.

 

7.155

 

7.500

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

2

Gemäß Konzernkapitalflussrechnung.

  • Der Kapitalmarkt stellt für Merck traditionell eine wesentliche Finanzierungsquelle dar, unter anderem über die Ausgabe von Anleihen. Aus dem Debt Issuance Program, unter dem alle Euro-Anleihen begeben wurden, bestanden zum 31. Dezember 2024 Verbindlichkeiten mit einem Nominalvolumen in Höhe von 3,9 Mrd. € (31. Dezember 2023: 3,9 Mrd. €).
  • Eine weitere wesentliche Finanzierungsquelle für Merck sind Kreditvereinbarungen. Eine syndizierte Kreditlinie über 2,5 Mrd. €, die bis 2029 läuft, kann zur Deckung eines unerwarteten Bedarfs an liquiden Mitteln eingesetzt werden. Bei dieser Kreditlinie handelt es sich um eine Back-up-Fazilität, die nur in Ausnahmesituationen in Anspruch genommen werden soll. Darüber hinaus verständigte sich Merck auf mehrere bilaterale Kreditfazilitäten.
  • Ebenso steht Merck ein Commercial-Paper-Programm mit einem Volumen von 2,5 Mrd. € zur Verfügung. Im Rahmen dieses Programms kann Merck Commercial Papers mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr begeben. Das Programm wurde ebenso wie im Vorjahr nicht ausgenutzt.
  • Die Fälligkeiten unserer Finanzverbindlichkeiten orientieren sich an unserem geplanten freien Cashflow. Das Rückzahlungsprofil der ausgegebenen Anleihen stellte sich wie folgt dar:
Rückzahlungsprofil der ausgegebenen Anleihen (Infografik)
1 Die Nominalbeträge der in US-Dollar notierten Anleihen wurden mit dem Stichtagskurs zum 31. Dezember 2024 in Euro umgerechnet.
2 Für die Hybridanleihen wurde eine Rückzahlung zum frühestmöglichen Zeitpunkt angenommen.
  • Der Kapitalmarkt nutzt Einschätzungen von Ratingagenturen, um Fremdkapitalgeber bei der Beurteilung der Risikosituation eines Finanzinstruments von Merck zu unterstützen. Derzeit wird Merck von Standard & Poor’s und Moody’s bewertet: Standard & Poor’s vergibt ein Langfrist-Kreditrating von A mit stabilem Ausblick und Moody’s eines von A3 mit stabilem Ausblick. Eine Übersicht der Ratingentwicklung der letzten Jahre ist im „Risiko- und Chancenbericht“ dargestellt.
  • Für die Finanzschulden waren keine Pfandrechte oder ähnlichen Sicherheiten hinterlegt. In den Kreditverträgen wurden keine Financial Covenants vereinbart. Es lagen keine Anzeichen dafür vor, dass eingeräumte Kreditrahmen in ihrer Verfügbarkeit eingeschränkt waren. In den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten waren verfügungsbeschränkte Zahlungsmittel in Höhe von 368 Mio. € (31. Dezember 2023: 404 Mio. €) enthalten. Wir verfolgen eine nachhaltige Dividendenpolitik und streben im Rahmen der Bestimmung der Dividendenhöhe einen Zielkorridor von 20 % bis 25 % des Ergebnisses je Aktie pre an. Die durchschnittlichen Fremdkapitalkosten betrugen am 31. Dezember 2024 2,2 % (31. Dezember 2023: 2,1 %).

Die Entwicklung wesentlicher Kennzahlen stellte sich wie folgt dar:

Merck-Konzern

Bilanzkennzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in %

 

 

 

31.12.2024

 

31.12.2023

 

31.12.2022

 

31.12.2021

 

31.12.2020

Eigenkapitalquote1

 

Eigenkapital

 

58,2 %

 

55,2 %

 

53,6 %

 

47,2 %

 

40,7 %

 

Bilanzsumme

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

Vermögensquote1

 

Langfristige Vermögenswerte

 

73,9 %

 

74,4 %

 

74,9 %

 

75,8 %

 

77,8 %

 

Bilanzsumme

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

Vermögensdeckungsgrad1

 

Eigenkapital

 

78,7 %

 

74,1 %

 

71,6 %

 

62,3 %

 

52,3 %

 

Langfristige Vermögenswerte

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

Finanzierungsstruktur1

 

Kurzfristige Verbindlichkeiten

 

52,3 %

 

40,0 %

 

42,2 %

 

43,6 %

 

37,3 %

 

Verbindlichkeiten (gesamt)

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

 

0,0 %

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

Bezogen auf Finanzrisiken und -chancen verfolgt Merck ein aktives Management, um die Auswirkungen von Wechselkurs- und Zinsschwankungen zu reduzieren. Hierbei erfolgt auch der Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Weitere Ausführungen zu Liquiditäts-und Kontrahentenrisiken und -chancen finden sich im „Risiko- und Chancenbericht“ im Abschnitt „Finanzrisiken und -chancen“.

Im Geschäftsjahr 2024 stieg der operative Cashflow als einer der drei bedeutsamsten Leistungsindikatoren – neben den Umsatzerlösen und dem EBITDA pre – um 802 Mio. € auf 4.586 Mio. € (Vorjahr: 3.784 Mio. €) an. Der Anstieg war im Wesentlichen beeinflusst durch die positive Entwicklung des EBITDA pre und die Veränderungen der übrigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Gegenläufig wirkten Veränderungen der Rückstellungen und höhere Steuerzahlungen. Hinsichtlich weiterer Informationen zur Entwicklung des operativen Cashflows wird auf das Kapitel „Steuerungssystem“ in diesem zusammengefassten Lagebericht, die „Konzernkapitalflussrechnung“ im Konzernabschluss und auf die Anmerkung (16) „Operativer Cashflow“ im Konzernanhang verwiesen. Die Verteilung des operativen Cashflows auf die einzelnen Quartale sowie die Veränderungsraten im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich wie folgt:

Merck-Konzern

Operativer Cashflow1 und Veränderung nach Quartalen2 
in Mio. €/Veränderung in %

Merck-Konzern – Operativer Cashflow und Veränderung nach Quartalen (Balkendiagramm)
1 Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.
2 Quartalsaufteilung ungeprüft.

Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung und zur wirtschaftlichen Lage

  • Trotz der weiter herausfordernden makroökonomischen Entwicklungen und dem Gegenwind in einzelnen Märkten kann Merck dank seiner diversifizierten Geschäftsbereiche auf ein überwiegend positives Geschäftsjahr 2024 zurückblicken. Der erwartete und in Teilen des Geschäftsjahres anhaltende Lagerbestandsabbau bei Kunden in Process Solutions führte zu einem Rückgang der Umsatzerlöse im Unternehmensbereich Life Science. Dieser Rückgang der Umsatzerlöse konnte jedoch durch die Unternehmensbereiche Healthcare und Electronics mehr als kompensiert werden. Alle Bereiche des Unternehmensbereichs Healthcare konnten zum insgesamt starken organischen Anstieg der Umsatzerlöse beitragen. Im Unternehmensbereich Electronics trug insbesondere die Geschäftseinheit Semiconductor Solutions zur positiven Gesamtentwicklung der Umsatzerlöse bei.
  • Insgesamt erhöhten sich die Umsatzerlöse des Merck-Konzerns im Geschäftsjahr 2024 um 0,8 % oder 163 Mio. € auf 21.156 Mio. €. Unsere wichtigste Steuerungskennzahl, das EBITDA pre, stieg um 3,3 % auf 6.072 Mio. €. Organisches Wachstum durch Marktchancen (+6,9 %) überwog den Effekt von negativen Wechselkursen (-3,6 %) auf das Ergebnis. Für das Geschäftsjahr 2024 werden wir der Hauptversammlung eine gleichbleibende Dividende von 2,20 € vorschlagen.
  • Die solide Finanzierungspolitik des Merck-Konzerns äußerte sich in verbesserten Bilanzkennzahlen. Zum 31. Dezember 2024 betrug die Eigenkapitalquote 58,2 % (31. Dezember 2023: 55,2 %) und befand sich damit weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Nettofinanzverbindlichkeiten konnten weiter reduziert werden und beliefen sich zum Geschäftsjahresende auf 7,2 Mrd. € (Vorjahr: 7,5 Mrd. €).
  • Auf der Grundlage unserer soliden Vermögens- und Finanzlage sowie unserer diversifizierten Geschäfte beurteilen wir die wirtschaftliche Lage des Merck-Konzerns insgesamt als positiv. Dank unseres resilienten Geschäftsmodells und unserer klaren Positionierung als Wissenschafts- und Technologieunternehmen sind wir auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gut aufgestellt. Die frühzeitige Entscheidung, unsere Produktionskapazitäten für wichtige Märkte vor Ort aufzubauen, kommt uns im heutigen globalen makroökonomischen Umfeld zugute.

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