(10) Umsatzkosten
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Umsatzkosten
Die Umsatzkosten umfassen im Wesentlichen die Kosten der abgesetzten Erzeugnisse sowie die Einstandskosten der verkauften Handelswaren.
Sie beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten, wie zum Beispiel Material-, Personal- und Energiekosten sowie Abschreibungen, auch die dem Produktionsprozess zuzurechnenden Gemeinkosten sowie Wertminderungen und Wertaufholungen auf Vorräte.
Die Umsatzkosten beinhalteten Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte (ohne Abschreibungen auf selbst erstellte oder einzeln erworbene Software) in Höhe von 131 Mio. € (Vorjahr: 173 Mio. €). Der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2024 betrug 3.753 Mio. € (Vorjahr: 3.709 Mio. €) und wurde in den Umsatzkosten ausgewiesen. Zudem enthielten die Umsatzkosten Lizenzaufwendungen für Bavencio® in Höhe von 111 Mio. € (Vorjahr: 55 Mio. €) infolge der Beendigungsvereinbarung der strategischen Allianz mit Pfizer Inc., USA, zum 30. Juni 2023 (siehe Anmerkung (7) „Kollaborations- und Lizenzvereinbarungen“).
Die Wertminderungsaufwendungen von Vorräten in der Berichtsperiode beliefen sich auf 329 Mio. € (Vorjahr: 424 Mio. €); Wertaufholungen wurden in Höhe von 278 Mio. € (Vorjahr: 237 Mio. €) berücksichtigt.