Geschäfts­bezogene Risiken und Chancen

Als global operierender Konzern sehen wir uns politischen und regulatorischen Veränderungen in vielen Ländern und Märkten ausgesetzt.

Risiken restriktiverer regulatorischer Vorgaben betreffend Preisbildung und Kostenerstattung von Arzneimitteln sowie preisbezogene Chancen

Zahlreiche Verordnungen, die sich kontinuierlich ändern und gegebenenfalls sogar strenger werden können, haben Auswirkungen auf unser Geschäft. Beispielsweise setzt sich im Unternehmensbereich Healthcare der bekannte Trend zu zunehmend restriktiven Vorgaben betreffend Preisbildung und Kostenerstattung sowie zur Ausweitung von Rabattgruppen für Arzneimittel fort. Angesichts der weltweit steigenden Gesundheitsausgaben, sowohl absolut als auch relativ zum Bruttoinlandsprodukt, geraten Gesundheitsbudgets zunehmend unter Druck. Diese Entwicklungen können die Rentabilität unserer Produkte negativ beeinflussen, ebenso wie Marktreferenzierung zwischen den Ländern, sowie der Erfolg von Markteinführungen. Absehbare Auswirkungen werden bestmöglich in den Plänen des Bereichs berücksichtigt. Eine enge Kommunikation mit Gesundheits- und Zulassungsbehörden dient als Maßnahme zur präventiven Risikoabwehr. Verbleibende, über die Pläne hinausgehende Risiken aus restriktiven regulatorischen Vorgaben sind möglich bis wahrscheinlich und könnten erhebliche Auswirkungen haben. Zusätzlich könnte ein Risiko mit moderaten Auswirkungen wahrscheinlicher als nicht eintreten. Wir haben die Möglichkeit von daraus resultierenden Preissenkungen zwar in unseren Plänen berücksichtigt, dennoch könnte sich eine Chance ergeben, falls der Preisdruck von den Gesundheitssystemen weltweit weniger ausgeprägt als erwartet ausfallen oder zu einem späteren Zeitpunkt zum Tragen kommen würde als in der Basisannahme vorgesehen. Darüber hinaus sind wir als weltweiter Anbieter innovativer Spezialprodukte, der einen „Focused-Leadership“-Ansatz in attraktiven Therapiegebieten verfolgt, gut positioniert, um von attraktiven Modellen für die Preisgestaltung für nachgewiesene wesentliche therapeutische Verbesserungen zu profitieren.

Risiko stärkerer Reglementierungen bei Herstellung, Testung und Vermarktung von Produkten

Wir müssen zahlreiche regulatorische Vorgaben bezüglich der Herstellung, Testung und Vermarktung vieler unserer Produkte erfüllen. Konkret betrifft dies etwa die Europäische Union, wo wir der europäischen Chemikalienverordnung REACH unterliegen. Ähnliche Verordnungen werden überall auf der Welt für relevante Märkte erlassen, insbesondere in Asien. Durch diese Verordnungen werden umfassende Tests von Chemikalien notwendig. Außerdem könnte die Verwendung von Chemikalien, wie von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS), in der Produktion und in Endprodukten eingeschränkt werden. Dies würde die Möglichkeit einschränken, bestimmte Produkte herzustellen und zu vermarkten. Angesichts der Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit der EU, einer Initiative im Rahmen des European Green Deal, rechnen wir mit zunehmenden Forderungen, bestimmte gefährliche Stoffe zu ersetzen. Wir betreiben kontinuierlich Forschung und Entwicklung (F&E) zur Substanzcharakterisierung und gegebenenfalls Substitution kritischer Substanzen, um dieses Risiko zu reduzieren. Zusätzlich könnten weitere regulatorische Anforderungen zu zusätzlichen Maßnahmen und Kosten führen. Dennoch werden Risiken einer stärkeren Reglementierung als möglich bis wahrscheinlich mit der Möglichkeit einer moderaten Auswirkung eingestuft.

Risiko negativer politischer und makroökonomischer Entwicklungen

Wir sind in einem zunehmend fragmentierten globalen Umfeld tätig, das von protektionistischer Handelspolitik, regionalem Wettbewerb und wechselnden Allianzen zwischen maßgeblichen Akteuren wie den USA, der EU, China und Schwellenländern wie Mexiko sowie Brasilien, Indien und weiteren Staaten des BRICS-Bündnisses geprägt ist. Das Arbeitsprogramm 2024 – 2025 der EU, die innenpolitischen Prioritäten der US-Regierung, Chinas Streben nach wirtschaftlicher Autarkie und der zunehmende Einfluss der BRICS-Staaten sind Faktoren, welche die globalen Lieferketten und Handelsströme in den kommenden Jahren grundlegend neu definieren werden.

In diesem komplexen Umfeld sorgen eskalierende geopolitische Spannungen für zusätzliche Unsicherheiten und Risiken. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat die europäischen Lieferketten gestört und die Energiekosten in die Höhe getrieben, was nicht nur die regionale Stabilität beeinflusst, sondern auch die Geschäftstätigkeit in allen Wirtschaftszweigen verkompliziert. Darüber hinaus hat der Nahost-Konflikt für zunehmende Besorgnis hinsichtlich der Stabilität in einer für Handel und Innovation wichtigen Region gesorgt und das Risiko eines Übergreifens auf weitere Regionen erhöht, was wiederum Auswirkungen auf den globalen Handel nach sich ziehen könnte. Gleichzeitig tragen die zunehmenden Spannungen zwischen Festlandchina und Taiwan zur Komplexität bei, da potenzielle Beeinträchtigungen der ostasiatischen Technologie- und Produktionszentren mit Herausforderungen für unsere Lieferkette verbunden wären und umfangreichere Risikomanagementmaßnahmen erfordern würden.

Die „Made in America“-Agenda der US-Regierung in Verbindung mit verschärften Exportkontrollen – insbesondere in den Bereichen Biopharma und Elektronik – hat Auswirkungen auf unsere strategische Positionierung in Nordamerika. Parallel dazu strebt Europa im Zuge der jüngsten Initiativen der Europäischen Kommission nach „technologischer Souveränität“. Unsere globale Präsenz bietet uns beispielsweise im Unternehmensbereich Electronics die Chance, die Nachfrageverlagerung von Asien in andere Regionen wie zum Beispiel die USA und Europa zu nutzen, während wir durch unsere starke lokale Präsenz in China wettbewerbsfähig bleiben können. Obwohl einzelne Branchenakteure laufende Expansionen in den USA und Europa aufschieben, bleibt der allgemeine Trend einer geografischen Verschiebung, insbesondere von Kapazitäten für die Produktion hochentwickelter Mikrochips, bestehen.

Chinas Bestrebungen um eine Unabhängigkeit seiner Wirtschaft – etwa in der Pharma- und Biotechnologiebranche sowie im Bereich hochentwickelter Elektronik – stellen weiterhin eine Herausforderung dar. Die „Dual Circulation“-Strategie des Landes setzt auf einheimische Innovationen und die Binnennachfrage, wodurch sich für ausländische Unternehmen potenziell regulatorische Hürden auftun. Unterdessen nehmen andere wichtige Märkte wie Mexiko sowie Brasilien, Indien und weitere Staaten des BRICS-Bündnisses im Welthandel und bei den Industriestandards zunehmend einflussreiche Rollen ein. Indien hat sich zum Ziel gesetzt, ein führender Produktions- und Pharmastandort zu werden, und investiert daher in großem Umfang in die Gesundheits- und Technologieinfrastruktur.

Zusätzlich zur Dynamik einzelner Märkte setzt sich das BRICS-Bündnis für multipolare handelspolitische Rahmenbedingungen ein, die darauf abzielen, die Abhängigkeit von westlich geprägten Systemen zu verringern und eine stärkere Süd-Süd-Kooperation zu fördern. Angesichts des wachsenden Einflusses der BRICS-Staaten auf die globale Handelspolitik beobachten wir diese Entwicklungen genau, um sicherzustellen, dass unsere Lieferketten und regulatorischen Strategien anpassungsfähig bleiben und diesem neu entstehenden Handelsökosystem Rechnung tragen.

Die zunehmende regionale Fokussierung in diesen Märkten wird wahrscheinlich mit höheren Betriebskosten und Inflationsdruck einhergehen, wovon insbesondere Unternehmen betroffen sein dürften, die auf globale Logistik und Hightech-Produktion angewiesen sind. Hierauf reagieren wir mittels eines dualen Ansatzes: zum einen durch die Steigerung der Kosteneffizienz und zum anderen durch gezielte Investitionen in Schlüsselregionen, um uns an die lokalen regulatorischen Rahmenbedingungen und Marktanforderungen anzupassen.

Unser robustes Risikomanagementsystem überwacht kontinuierlich geopolitische und wirtschaftliche Indikatoren in allen wesentlichen Regionen, sodass wir auf neue Entwicklungen schnell reagieren können. Diese Echtzeit-Überwachung ermöglicht uns, proaktiv zu handeln, uns an unterschiedliche regulatorische Prioritäten anzupassen und Beeinträchtigungen in unseren Hauptsektoren so gering wie möglich zu halten.

Mit Blick auf die Zukunft liegt ein Schwerpunkt unserer Strategie darauf, durch regionale Diversifizierung, die Anpassung an regulatorische Rahmenbedingungen und gezielte Investitionen in wichtigen Regionen unsere Widerstandsfähigkeit zu stärken. Dieser Ansatz ermöglicht nicht nur die Aufrechterhaltung der Betriebstätigkeit, sondern stellt auch die Weichen für langfristige Stabilität und Wachstum unseres Unternehmens in einem global vernetzten und zunehmend multipolaren Wirtschaftsgefüge.

Die Nettorisiken aus negativen politischen und makroökonomischen Entwicklungen werden als möglich angesehen und könnten erhebliche bis kritische Auswirkungen haben. Unsere Annahmen bezüglich der geopolitischen Entwicklungen enthalten jedoch keine Extremszenarien mit einer schwerwiegenden Eskalation der Spannungen. Das Eintreten solcher Szenarien würde ganze Branchen und das Gleichgewicht der geopolitischen und wirtschaftlichen Struktur gefährden, was ein wesentliches Problem für uns wie auch für alle anderen Unternehmen darstellen würde.

Weitere Einzelheiten zur makroökonomischen Entwicklung sind unter „Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen“ zu finden.

Risiken und Chancen im Bereich Life Science

Unsere Geschäftseinheit Science & Lab Solutions bedient Kunden in der Biotechnologie- und Pharmabranche und anderen Industrien bei Forschung, Produktion und Prüfung. Darüber hinaus zählen auch Behörden und Forschungseinrichtungen zu den Kunden des Geschäftsbereichs. Trotz derzeitiger nachteiliger Entwicklungen – ein komplexes makroökonomisches Umfeld sowie geringere Marktnachfrage insbesondere in den USA und China – ist die Geschäftseinheit gut positioniert, um langfristiges, profitables Wachstum zu erreichen. Wir möchten unseren Kunden eine optimierte Erfahrung und ein umfassendes Angebotsportfolio bereitstellen, um ihre Forschungs- und Analyseprozesse zu unterstützen. Dies umfasst zahlreiche Kundenlösungen im Bereich innovative Digitalisierung und Automatisierung.

Mit ihrem umfassenden Produktportfolio, das Filtrationseinheiten, Chromatografieharze, Einwegsysteme sowie Hilfsstoffe für das Bioprocessing umfasst, unterstützt die Geschäftseinheit Process Solutions Kunden aus der Biotechnologie- und Pharmabranche, die sich auf die Entwicklung und Herstellung konventioneller und neuartiger Therapeutika konzentrieren. Wir haben uns strategisch so positioniert, dass wir zahlreiche Chancen aus dem Branchentrend zu Biologika nutzen können sowie aus der steigenden Nachfrage nach biotechnologischen Prozessen, die durch zahlreiche Wirkstoffkandidaten und regulatorische Zulassungen getrieben wird. Darüber hinaus sind wir gut vorbereitet, um von den Investitionen unserer Kunden in die Erweiterung ihrer Bioreaktor-Kapazitäten zu profitieren. Unser Engagement für Innovation und unser kundenorientierter Ansatz unterstützen uns, hierbei den Bereich der biopharmazeutischen Produktion mit voranzutreiben.

Die zunehmende Verwendung von Biologika erfordert effizientere Verfahren, die einen höheren Produktionsertrag erzielen. Für uns bietet sich hier die Chance, durch unsere stetige Innovation im Bereich der Einweg-Technologien und durch Fortschritte in der biotechnologischen Herstellung kontinuierliche und intensivierte Prozesse zu ermöglichen. Beschleunigte Prozesse bei der Arzneimittelentwicklung könnten das Marktwachstum erhöhen und zu einer positiveren Entwicklung im Vergleich zu unserer aktuellen Planung führen. Demgegenüber könnte eine Verlangsamung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Pharmabereich eine langsamere Marktentwicklung als erwartet zur Folge haben. Mit einer Normalisierung des Wachstums der Nachfrage ist zu rechnen, da sich das Finanzierungsniveau stabilisiert und die Pipeline der in der Entwicklung befindlichen Wirkstoffe weiterhin robust und vielfältig bleibt.

Unsere Geschäftseinheit Life Science Services bietet integrierte Services für Auftragsentwicklung, -herstellung und -prüfung und trägt damit den sich verändernden Bedürfnissen unserer globalen Kunden in allen Stadien der Arzneimittelentwicklung Rechnung – von der präklinischen Entwicklung bis zur Vermarktung. Unser Geschäft umfasst ein breites Spektrum von Modalitäten, einschließlich monoklonaler Antikörper (mAbs), hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (HP-APIs), Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs), antiviraler und Gentherapien (VGTs), und unser End-to-End-mRNA-Angebot. Wir investieren kontinuierlich in die Erweiterung unseres Portfolios und unserer Produktkapazitäten, um spezialisierte Lösungen sowohl für konventionelle als auch neuartige Therapien bereitzustellen. Dadurch sind wir gut positioniert, um das Potenzial des wachsenden biopharmazeutischen Markts durch das Angebot führender Dienstleistungen für unsere Kunden nutzen zu können. Durch eine schnellere Etablierung neuer therapeutischer Modalitäten am Markt in Kombination mit unserem breiten und integrierten Portfolio könnte sich ein Steigerungspotenzial ergeben, das über die in unserem Plan genannten Annahmen hinausgeht. Bei noch jungen Biotechnologieunternehmen werden das Timing und die Größenordnung eines nachhaltigen Wiederanstiegs von Kapitalzuflüssen (durch Risikokapital und Börsengänge) ausschlaggebend dafür sein, wie schnell die Ausgaben für Forschung und Entwicklung steigen werden. Für Anbieter von Life-Science-Produkten ergeben sich daraus sowohl Risiken als auch Chancen.

Die Marktrisiken im Bereich Life Science werden als wahrscheinlich mit moderaten bis erheblichen Auswirkungen eingeschätzt.

Weitere Einzelheiten zur Branche, zu den Marktentwicklungen und den damit verbundenen Risiken sind den Kapiteln „Risiko durch verstärkten Wettbewerb und Technologieänderung“ und „Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen“ zu entnehmen.

Risiken und Chancen in der Halbleiterindustrie

Unsere Geschäftseinheit Semiconductor Solutions nutzt ein breites Portfolio unabhängiger Technologien. Dies ermöglicht es uns, Produkte für alle maßgeblichen Prozessschritte der Wafer-Bearbeitung bereitzustellen und unsere Kunden dadurch bei der Umsetzung ihrer Technologie-Roadmaps zu unterstützen.

Die zugrunde liegende Halbleiterindustrie ist zyklischer Natur. Der derzeitige Abschwung wurde durch eine nach der Covid-19-Pandemie entstandene Rezession verstärkt. Die Konjunkturabschwächung hat zu einer temporären Schwäche der traditionellen Wachstumstreiber der Branche wie PCs, Smartphones und traditionelle Datenzentren geführt, während neue Wachstumstreiber wie Künstliche Intelligenz (KI) und der Automobilbereich noch zu gering sind, um diese Auswirkungen zu kompensieren. Die vielschichtigen makroökonomischen Auswirkungen und mangelnde Transparenz in der Lieferkette führen dazu, dass nur mit einem gewissen Maß an Unsicherheit eingeschätzt werden kann, wann sich eine Erholung der Branche einstellen und welches Ausmaß diese annehmen wird. Diese Unsicherheit wird durch die aktuelle Dynamik des Handelskonflikts zwischen den USA und China noch verstärkt. Sowohl positive als auch negative Abweichungen von externen und internen Annahmen darüber, wie sich die Erholung der Branche gestalten und wie sich der Handelskonflikt in Zukunft entwickeln wird (zum Beispiel weitere Handelsbeschränkungen), sind möglich. Mit Blick auf unsere zugrunde liegende Planung bergen diese Abweichungen jeweils sowohl inhärente Chancen als auch Risiken.

Ungeachtet der gegenwärtigen makroökonomischen Turbulenzen bleiben die positiven mittel- bis langfristigen Wachstumsaussichten für unsere Märkte unverändert. Wir sehen langfristige Wachstumschancen auf dem Halbleitermarkt aufgrund der signifikant steigenden globalen Nachfrage nach innovativen Halbleitermaterialien. Bei einer schneller als angenommenen Marktadaption und -durchdringung dieser Halbleitermaterialien könnte sich potenziell ein höheres Wachstum einstellen. Ursache der steigenden Nachfrage sind die exponentiell wachsenden Datenmengen sowie einflussreiche technologische Entwicklungen wie autonomes Fahren, Elektrofahrzeuge, das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und der 5G-Standard. Wir werden von dem hohen Materialbedarf insbesondere für Chips, die für KI-Anwendungen genutzt werden können, profitieren und arbeiten bei nahezu all diesen wegweisenden technologischen Innovationen im Halbleiterbereich mit unseren Kunden zusammen. Aus diesem Grund investieren wir in unsere hochattraktiven Wachstumsmärkte und weiten gezielt unsere Produktionskapazitäten aus – durch intelligente Lokalisierung unserer Präsenz, um die Nähe zu unseren Kunden weiter zu verbessern und die Lieferstabilität sicherzustellen. Wenn wir über die richtigen Kapazitäten am richtigen Ort verfügen, um in der Lage zu sein, unseren Kunden neue Produkte und größere Absatzmengen anzubieten, können wir unabhängig vom Zeitpunkt der Markterholung flexibel bleiben und dies für uns möglicherweise als Wettbewerbsvorteil nutzen.

Die genannten Trends und weiteren Ankündigungen über umfangreiche Kapazitätserweiterungen in der Branche in den nächsten Jahren kommen unserem DS&S-Geschäft ebenfalls zugute. Mit diesem Portfolio von Zuführsystemen für Gase und Chemikalien und dem Potenzial, unseren größten Kunden schlüsselfertige Lösungen für die Versorgung ihres Herstellungsprozesses mit Bulk-Gasen bereitzustellen, sind wir gut positioniert, um neue Chancen zu nutzen.

Die Marktrisiken im Bereich der Halbleiterindustrie werden als wahrscheinlich bis wahrscheinlicher als nicht mit bis zu erheblichen Auswirkungen eingeschätzt. Zusätzlich könnte ein Risiko mit geringen Auswirkungen wahrscheinlicher als nicht eintreten.

Risiken durch verstärkten Wettbewerb und Technologieänderung bei Kunden sowie damit verbundene Chancen

Im Healthcare-Bereich sind wir sowohl mit unseren biopharmazeutischen Produkten als auch mit dem klassischen Pharmageschäft einem erhöhten Wettbewerb durch andere Konkurrenzprodukte, insbesondere in Form von Biosimilars sowie Generika, aber auch innovativen F&E, ausgesetzt. Wir stehen mit anderen pharmazeutischen Unternehmen auf verschiedenen Indikationsgebieten im Wettbewerb und sind für die erfolgreiche Vermarktung unserer Produkte von hochwertigen Daten abhängig. Vor diesem Hintergrund behalten wir die Wettbewerbslandschaft genau im Blick und treffen Annahmen hinsichtlich neuer Konkurrenzprodukte für unsere Produkte. Aufgrund der mit klinischen Studien einhergehenden Unsicherheit besteht die Möglichkeit, dass anders als von uns erwartet Studien von Mitbewerbern nicht die primären Endpunkte ihrer Studien erreichen oder weniger Erfolg versprechende Daten liefern. Gibt es keine neuen Konkurrenzprodukte oder liefert der Wettbewerb weniger Erfolg versprechende Daten, könnten sich für uns in den Indikationsgebieten, in denen wir präsent sind, Chancen eröffnen.

In unseren Unternehmensbereichen Life Science und Electronics stellen sowohl zyklische Schwankungen des Geschäfts als auch Änderungen bei eingesetzten Technologien oder kundenseitigen Beschaffungsstrategien ein Risiko dar. Enge Kundenbeziehungen und eigene Weiterentwicklungen sowie Marktnähe, inklusive genauer Marktanalysen, dienen uns dabei als Mitigierungsmaßnahmen.

Die Marktrisiken durch verstärkten Wettbewerb und Technologieänderung bei Kunden werden als möglich bis wahrscheinlich mit bis zu erheblichen Auswirkungen eingeschätzt.

Weitere Einzelheiten zur branchen- und marktspezifischen Entwicklung sind unter „Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen“ zu finden.

Durch F&E gestützte Innovationen – einschließlich der Förderung von Innovationen an der Schnittstelle unserer Unternehmensbereiche – sind ein wesentliches Element der Konzernstrategie, insbesondere im Unternehmensbereich Healthcare. Im Zuge des Portfoliomanagements bewerten wir die Forschungsgebiete und die Projekte in der Entwicklungspipeline regelmäßig und richten sie gegebenenfalls neu aus, um unsere Investitionen auf Bereiche zu konzentrieren, in denen die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten am besten erfüllt werden. Dennoch können sich F&E-Projekte verzögern, erwartete Budgets können überschritten oder anvisierte Ziele nicht erreicht werden. Mitunter werden Entwicklungsprojekte erst nach hohen Investitionen in einer späten klinischen Phase abgebrochen. Entscheidungen – etwa über den Übergang in die nächste Phase der klinischen Entwicklung – werden so getroffen, dass Risiken und Chancen ausgeglichen sind.

Neben internen F&E-Maßnahmen sind auch strategische Allianzen mit externen Partnern und das Ein- sowie Auslizenzieren von Programmen Bestandteil des Maßnahmenkatalogs, um innovative Arzneimittel zu entwickeln und Ressourcen effizient zuzuweisen. Strategische Allianzen mit Partnern sowie Ein- oder Auslizenzierungstransaktionen folgen stets einem strikten Auswahlprozess sowie klaren strategischen und finanziellen Entscheidungskriterien. Ein Beispiel für eine solche Einlizenzierungsvereinbarung ist die Anfang 2024 bekannt gegebene Partnerschaft mit Jiangsu Hengrui Pharmaceuticals Co., Ltd. bezüglich eines selektiven Next-Generation-Inhibitors der Poly-(ADP-Ribose-)Polymerase 1 (PARP1) und eines Antikörper-Wirkstoff-Konjugats (ADC). Die Partnerschaft stellt eine strategisch hervorragende Ergänzung zu unserer internen Expertise im Bereich DNA-Reparatur (DDR) und ADC dar. Die Vereinbarung bietet die Gelegenheit, mehr therapeutische Optionen für Patientinnen und Patienten mit schwer zu behandelnden Krebserkrankungen voranzubringen. Im Allgemeinen gestaltet es sich jedoch schwierig, die genaue Anzahl an Transaktionen pro Jahr zu prognostizieren; überdies besteht die Möglichkeit, dass es uns nicht gelingt, eine ausreichende Anzahl für eine Einlizenzierung infrage kommender Wirkstoffkandidaten zu finanziell akzeptablen Bedingungen zu identifizieren.

Die vorgenannten Entwicklungsmöglichkeiten sind mit verschiedenen Arten von Risiken verbunden. Es besteht das Risiko, dass Zulassungsbehörden eine Zulassung nicht, eingeschränkt oder nur verzögert erteilen. Das Risiko, dass unerwünschte Nebenwirkungen unserer pharmazeutischen Produkte erst nach der Zulassung beziehungsweise Registrierung entdeckt werden, könnte eine Einschränkung der Zulassung oder eine Rücknahme vom Markt zur Folge haben. Ferner können wir nicht garantieren, dass alle Wirkstoffkandidaten, die wir derzeit entwickeln, den gewünschten kommerziellen Erfolg erzielen werden. Ein Verfehlen von Zielen in diesem Bereich könnte erhebliche Auswirkungen haben, zum Beispiel durch geringere Umsatzerlöse oder den Ausfall von Meilensteinzahlungen aus Kollaborationsverträgen. Diese Risiken werden mit Wahrscheinlichkeiten eingestuft, die von möglich bis wahrscheinlich reichen.

Ferner werden wir in Electronics weiterhin in großem Umfang in die F&E von zukunftsweisenden Materiallösungen investieren. Ziel ist es, Wachstumschancen zu ergreifen, die sich durch die steigende Nachfrage nach innovativen Halbleitern ergeben. In unserer Geschäftseinheit Semiconductor Solutions bieten sich andauernd vielversprechende Chancen auf Innovation. Um diese zu nutzen, arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen. Wegweisende technologische Innovationen schaffen neue Möglichkeiten bei Materiallösungen und die Chance, uns vom Wettbewerb abzuheben.

Wir sehen darüber hinaus Chancen bei organischen lichtemittierenden Dioden (OLED)-Materialien in hochwertigen Displayanwendungen. Seit mehr als 15 Jahren betreiben wir F&E auf dem Gebiet der OLED-Technologie und haben uns zu einem gut positionierten Materialanbieter von OLED entwickelt. Durch unsere Kenntnisse in den Bereichen Halbleiter und Displays können wir zur Entwicklung neuer Display-Geräte beitragen, einschließlich faltbarer Displays und AR-/VR-Anwendungen (Augmented/Virtual Reality), für die ein breites Spektrum an Materialien erforderlich ist. Die zunehmende Konvergenz von optischen und Halbleitertechnologien ermöglicht es uns, bestehende Kompetenzen in diesen Bereichen zu nutzen und von der wachsenden Nachfrage zu profitieren. Mit der Akquisition von Unity-SC beherrschen wir nun alle wesentlichen Wechselwirkungen von Licht und Materialien – die Erzeugung, Modulation, Führung und Analyse von Licht – innerhalb einer einheitlichen Organisation.

Bezüglich detaillierter Ausführungen zu unseren globalen F&E-Aktivitäten verweisen wir auf den Abschnitt „Forschung und Entwicklung“ unter „Grundlagen des Konzerns“.

Chancen durch die Erweiterung von Kapazitäten

Wir tätigen zielgerichtete Investitionen weltweit, um unsere regionalen Kapazitäten zu erweitern und nachhaltiges Wachstum in unseren drei Unternehmensbereichen zu fördern.

Im Geschäftsjahr 2024 haben wir zahlreiche neue Investitionen zur Erweiterung unserer Kapazitäten und Fähigkeiten an den Produktionsstandorten weltweit angekündigt. Dazu gehören Investitionen in neue, hochmoderne Forschungs- und Qualitätskontrolllabore in Deutschland, ein neuer biotechnologischer Produktionsbetrieb in Korea, neue Produktionskapazitäten für ADCs in St. Louis, Missouri, USA, und Vertriebszentren in Brasilien und Deutschland. Die passenden Kapazitäten am passenden Ort zu haben, trägt zu einer zuverlässigeren und effektiveren Lieferkette bei, hilft uns, die Nachfrage der Kunden zu decken, und eröffnet uns die Möglichkeit, unseren Marktanteil zu erhöhen und uns einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Allerdings unterliegen unsere Expansionsaktivitäten und die Auslastung dem Einfluss der dynamischen Entwicklungen am Markt. Wir überprüfen unsere Expansionspläne daher regelmäßig und nehmen entsprechende Anpassungen vor.

Risiken im Zusammenhang mit der Projektumsetzung

Im heutigen dynamischen Geschäftsumfeld priorisieren wir Innovation und Wachstum. Projekte spielen eine wesentliche Rolle zur Erreichung unserer strategischen Ziele wie zum Beispiel die Förderung von Innovationen oder Expansion sowie von nachhaltiger Entwicklung. Zur wirksamen Unterstützung des weiteren Geschäftswachstums und zur Steigerung der Effizienz investieren wir kontinuierlich in Projekte verschiedenster Art, darunter Produktionsanlagen und Ausrüstung, IT-Systeme, Vertriebszentren und Bürogebäude. Die Umsetzung solcher Projekte ist jedoch mit einem erheblichen Kapitalbedarf verbunden, weshalb ein effektives Projektmanagement unerlässlich ist, um Verzögerungen und höhere Ausgaben zu vermeiden. Eine unzureichende Planung, Fehler bei der Umsetzung und ein unwirksames Change-Management können Ineffizienzen und Unterbrechungen nach sich ziehen, die zu höheren Kosten und geringeren Erlösen führen.

In einem sich rasant verändernden Markt besteht zudem das Risiko, dass durch die Verzögerung oder das Aufschieben von Investitionen der Zugewinn von Marktanteilen und die weitere Entwicklung behindert werden. Zur Eindämmung dieses Risikos beobachten wir aktiv branchenspezifische Trends, betreiben Marktforschung und wahren die Flexibilität im Projektportfolio. Um Chancen zu nutzen und zu vermeiden, dass wir in Rückstand geraten, passen wir unsere Investitionsentscheidungen an die Marktdynamik an. Dies ist in Branchen wie der Halbleiterfertigung besonders wichtig, da dort die Marktzyklen ein beträchtliches Risiko darstellen. Insgesamt stufen wir die Risiken als möglich bis wahrscheinlich ein mit der Möglichkeit moderater Auswirkungen.

Um proaktiv Risiken bei der Projektumsetzung zu begegnen, wenden wir etablierte Methoden zur Projektplanung und ein internes Kontrollsystem an, arbeiten eng mit unseren Stakeholdern zusammen und lassen Projekte regelmäßig durch Teams und Lenkungsausschüsse überprüfen. Dieser Ansatz ermöglicht es uns, Risiken früh zu erkennen und entsprechende Korrekturmaßnahmen zu ergreifen beziehungsweise Projekte ohne Erfolgsaussichten einzustellen. Durch eine umfassende Planung, die genaue Kostenabschätzung und Neubewertungen behalten wir die Kontrolle über die Kosten und gewährleisten eine effiziente Allokation von Ressourcen. Ferner tragen wir mit einer effektiven Projekt-Governance und -Priorisierung zum Erreichen der gewünschten Ergebnisse bei.

Risiko einer temporären Sperre von Produkten/Produktionsstätten oder einer Nichtregistrierung von Produkten aufgrund der Nichteinhaltung von Qualitätsstandards

In der Produktion von pharmazeutischen Präparaten obliegt uns die Verpflichtung zur Einhaltung von höchsten Qualitätsstandards (Good Manufacturing Practices oder auch behördlicher Pharmacopoeia). Dies unterliegt der Überwachung durch die Zulassungsbehörden. Auflagen nationaler Zulassungsbehörden könnten eine temporäre Sperre von Produkten/Produktionsstätten zur Folge haben und sich gegebenenfalls auf neue Registrierungen bei der jeweiligen Behörde auswirken. Wir unternehmen höchste Anstrengungen, um die Einhaltung von Regularien sicherzustellen, führen selbst regelmäßig interne Audits durch und absolvieren auch externe Inspektionen. Dank dieser qualitätssichernden Prozesse ist der Eintritt eines Risikos mit moderaten Wirkungen möglich; allerdings können erhebliche Auswirkungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden und hängen vom betroffenen Produkt und der Schwere der Beanstandung ab.

Risiken der Produktionsverfügbarkeit

Weitere Risiken umfassen Betriebsausfallrisiken aufgrund von Feuer oder höherer Gewalt, die zu einer erheblichen Unterbrechung oder Einschränkung der Geschäftstätigkeiten führen könnten, so beispielsweise Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Dürren oder Erdbeben. Soweit es möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, begrenzt der Konzern Schadensrisiken durch einen Versicherungsschutz, dessen Art und Umfang fortlaufend aktuellen Anforderungen angepasst wird. Ebenso sind wir Risiken von Produktionsausfällen und damit verbundenen Lieferengpässen ausgesetzt, die durch technische Probleme in hochausgelasteten Produktionsstätten ausgelöst werden können. Zudem bestehen Risiken für Lieferengpässe wegen fehlender beziehungsweise wegfallender Kapazitäten. Wir arbeiten an einer kontinuierlichen Risikominderung durch regelmäßige Investitionen, den Aufbau von alternativen Bezugsquellen und die Vorhaltung von ausreichenden Lagerbeständen. 

Das Eintreten dieser Risiken mit moderaten Auswirkungen wird als wahrscheinlich eingestuft. Ein höchst unwahrscheinliches individuelles Extremereignis könnte allerdings einen kritischen negativen Effekt haben.

Lieferkettenintegrität

Im Geschäftsjahr 2024 haben wir unser Unternehmen sicher durch eine komplexe Gesamtsituation an Herausforderungen navigiert, darunter anhaltende geopolitische Spannungen, Störungen der Lieferkette durch Naturkatastrophen und sich verändernde regulatorische Rahmenbedingungen. Dank unserer Aktivitäten zum Aufbau widerstandsfähiger Lieferketten konnten wir einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb in allen Unternehmensbereichen sicherstellen.

Im Unternehmensbereich Healthcare haben wir effektiv dafür gesorgt, dass die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit unseren Medikamenten selbst dann sichergestellt war, als es bei unseren Mitbewerbern zu Lieferengpässen kam. Durch proaktive Maßnahmen wie die Diversifizierung von Beschaffungsoptionen, den Aufbau von Sicherheitsbeständen und die Pflege enger Beziehungen zu Lieferanten haben wir die Versorgungssicherheit gefestigt.

In Life Science konnten wir im Rahmen unserer Aktivitäten zur Steigerung der Lieferkettenresilienz mehrere Ereignisse mit potenziellen negativen Auswirkungen genau beobachten und sicherstellen, dass wir auf Herausforderungen infolge geopolitischer Entwicklungen und regulatorischer Änderungen reagieren können. Unsere proaktive Zusammenarbeit mit Lieferanten trug entscheidend dazu bei, die Servicekontinuität aufrechtzuerhalten und uns auf neue Gegebenheiten einzustellen.

In Electronics haben Ereignisse wie das Erdbeben in Taiwan im Frühjahr und die jüngsten Taifune im Pazifikraum unsere Lieferketten einem Härtetest unterzogen. Dank der starken Beziehungen zu unseren Lieferanten und unserer kontinuierlichen Bemühungen, unsere Resilienz zu erhöhen, konnten wir gravierende Störungen abwenden. Unser Fokus auf die Diversifizierung der Beschaffung und die Stärkung von Partnerschaften hat uns in die Lage versetzt, diese Herausforderungen effektiv zu bewältigen.

Uns ist bewusst, dass nach wie vor eine gewisse Vulnerabilität besteht, dennoch sind wir entschlossen, weiter in die Stärkung der Widerstandsfähigkeit unserer Lieferketten in allen Unternehmensbereichen zu investieren. Insgesamt könnten die als wahrscheinlich eingestuften Risiken moderate bis erhebliche Auswirkungen nach sich ziehen, während einzelne unwahrscheinliche Ereignisse kritische negative Effekte haben könnten.

Risiken aufgrund von Produktkriminalität

Als führendes globales Wissenschafts- und Technologieunternehmen und Hersteller innovativer Produkte sind wir aufgrund der Komplexität des internationalen Handels und der globalen Lieferketten verschiedenen sicherheits- und kriminalitätsbezogenen Risiken ausgesetzt. Unsere Produkte sind durch Fälschungen, Diebstahl, illegalen Vertrieb und Missbrauch gefährdet. Wird diesen Risiken nicht entgegengewirkt, können sie finanzielle Verluste, Reputationsschäden und betriebliche Störungen nach sich ziehen, aber auch die Sicherheit von Patientinnen und Patienten gefährden. Um diese Bedrohungen einzudämmen, haben wir technische, operative und prozessbezogene Maßnahmen umgesetzt, mit denen wir die Integrität unserer Produkte und Lieferketten schützen und eine effektive Herangehensweise an neue Bedrohungen sicherstellen.

Die aus Produktkriminalität resultierende Bedrohung wird insgesamt als wahrscheinliches Risiko mit moderaten Auswirkungen eingestuft.

Wir und unsere Mitarbeitenden sind auf zahlreichen sozialen Medien aktiv. Eine konsistente und mit rechtlichen sowie regulatorischen Anforderungen im Einklang stehende Nutzung dieser Plattformen und der damit verbundenen Inhalte ist unter anderem für die Steigerung unserer Markenbekanntheit bedeutend. Wir treffen alle notwendigen Vorkehrungen und haben Prozesse implementiert, um das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit sozialen Medien sowie die aktive Kontrolle unserer Veröffentlichungen und Mitteilungen zu gewährleisten.

Dennoch ist es möglich, dass sich beispielsweise aus öffentlich geführten Dialogen in sozialen Medien Reputationsrisiken ergeben. Auf der qualitativen Bewertungsskala stufen wir dies daher als ein erhebliches Risiko ein. 

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