Personal

(33) Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer

Die Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer setzten sich wie folgt zusammen:

Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer

in Mio. €

 

31.12.2024

 

31.12.2023

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

 

1.722

 

1.975

Langfristige Rückstellungen für sonstige Leistungen an Arbeitnehmer

 

233

 

217

Langfristige Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer

 

1.956

 

2.192

 

 

 

 

 

Kurzfristige Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer

 

66

 

83

 

 

 

 

 

Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer

 

2.021

 

2.275

Die Rückstellungen für sonstige Leistungen an Arbeitnehmer enthielten unter anderem die Rückstellungen aus anteilsbasierter Vergütung, die im Abschnitt anteilsbasierte Vergütung in dieser Anmerkung näher erläutert werden.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten neben den Verpflichtungen für Rentenleistungen auch solche für sonstige Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wie beispielsweise für medizinische Versorgung.

Die Ermittlung des Verpflichtungsbarwerts aus leistungsorientierten Pensionsplänen erfolgt für alle wesentlichen Pläne durch sachverständige Dritte anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens.

Die Bestimmung der Abzinsungssätze leistungsorientierter Pensionspläne erfolgt durch Rückgriff auf durations- und währungsadäquat ermittelte Abzinsungssätze externer Versicherungsmathematiker. Dabei finden Anleihen Berücksichtigung, die mindestens von einer der führenden Ratingagenturen zum Bilanzstichtag mit einem Rating von mindestens „AA“ oder vergleichbar bewertet werden.

Die weiteren bei der Berechnung der Leistungsverpflichtung zugrunde gelegten versicherungsmathematischen Annahmen, wie die Gehaltssteigerungsraten und der Rententrend, werden pro Land in Abhängigkeit von den jeweiligen ökonomischen Gegebenheiten festgelegt. Ferner kommen die aktuellen landesspezifischen Sterbetafeln zur Anwendung (Deutschland: Heubeck 2018G; Schweiz: BVG 2020G; Großbritannien: S3PA).

Bis auf den Saldo aus den Zinsaufwendungen der definierten Leistungsverpflichtungen und den Zinserträgen aus dem Planvermögen, der in den Finanzierungserträgen und -aufwendungen ausgewiesen wird, werden die Aufwendungen für leistungsorientierte Versorgungspläne in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung funktionsgerecht zugeordnet.

Die Berechnung der definierten Leistungsverpflichtungen beruhte auf folgenden versicherungsmathematischen Annahmen und Durationen:

Definierte Leistungsverpflichtungen – Versicherungsmathematischen Annahmen

 

 

Deutschland

 

Schweiz

 

Großbritannien

 

Andere Länder

 

 

2024

 

2023

 

2024

 

2023

 

2024

 

2023

 

2024

 

2023

Abzinsungssatz

 

3,50 %

 

3,32 %

 

0,90 %

 

1,34 %

 

5,53 %

 

4,80 %

 

4,26 %

 

4,52 %

Künftige Gehaltssteigerung

 

2,99 %

 

2,75 %

 

2,00 %

 

3,84 %

 

 

 

3,88 %

 

3,81 %

Künftige Rentensteigerung

 

2,14 %

 

2,14 %

 

 

0,02 %

 

2,98 %

 

2,90 %

 

1,81 %

 

1,75 %

Duration in Jahren

 

18

 

19

 

16

 

16

 

12

 

13

 

12

 

12

Durch das im Euroraum sowie in Großbritannien gestiegene Zinsniveau ergaben sich ein Rückgang des Barwerts der definierten Leistungsverpflichtungen sowie eine gesunkene Duration der Verpflichtungen.

Es handelte sich dabei um Durchschnittswerte, die mit dem Barwert der jeweiligen definierten Leistungsverpflichtung gewichtet wurden.

Bedeutende Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Im Rahmen der Ermittlung des Verpflichtungsbarwerts aus leistungsorientierten Pensionsplänen sind im Wesentlichen Ermessensentscheidungen bei der Methodenwahl zur Bestimmung des Abzinsungssatzes und der Auswahl geeigneter Sterbetafeln sowie Schätzungen künftiger Gehalts- und Rentensteigerungen erforderlich.

In der folgenden Übersicht wird dargestellt, in welcher Weise der Barwert aller definierten Leistungsverpflichtungen durch Veränderungen bei den maßgeblichen versicherungsmathematischen Annahmen beeinflusst worden wäre:

31. Dezember 2024

in Mio. €

 

Deutschland

 

Schweiz

 

Großbritannien

 

Andere Länder

 

Summe

Erhöhung (+)/Verminderung (-) des Barwerts aller definierten Leistungsverpflichtungen, falls

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der Abzinsungssatz 50 Basispunkte niedriger wäre

 

272

 

93

 

21

 

15

 

401

der Abzinsungssatz 50 Basispunkte höher wäre

 

-237

 

-82

 

-19

 

-13

 

-352

die künftige Gehaltssteigerung 50 Basispunkte niedriger wäre

 

-58

 

-16

 

 

-8

 

-82

die künftige Gehaltssteigerung 50 Basispunkte höher wäre

 

66

 

17

 

 

9

 

91

die künftige Rentensteigerung 50 Basispunkte niedriger wäre

 

-131

 

 

-8

 

-4

 

-143

die künftige Rentensteigerung 50 Basispunkte höher wäre

 

143

 

47

 

9

 

5

 

204

die Lebenserwartung 1 Jahr niedriger wäre

 

-103

 

-29

 

-9

 

 

 

 

die Lebenserwartung 1 Jahr höher wäre

 

102

 

28

 

9

 

 

 

 

31. Dezember 2023

in Mio. €

 

Deutschland

 

Schweiz

 

Großbritannien

 

Andere Länder

 

Summe

Erhöhung (+)/Verminderung (-) des Barwerts aller definierten Leistungsverpflichtungen, falls

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der Abzinsungssatz 50 Basispunkte niedriger wäre

 

295

 

91

 

23

 

18

 

426

der Abzinsungssatz 50 Basispunkte höher wäre

 

-256

 

-80

 

-21

 

-16

 

-373

die künftige Gehaltssteigerung 50 Basispunkte niedriger wäre

 

-73

 

-17

 

 

-9

 

-98

die künftige Gehaltssteigerung 50 Basispunkte höher wäre

 

82

 

18

 

 

9

 

109

die künftige Rentensteigerung 50 Basispunkte niedriger wäre

 

-141

 

-3

 

-8

 

-5

 

-157

die künftige Rentensteigerung 50 Basispunkte höher wäre

 

155

 

44

 

9

 

5

 

212

die Lebenserwartung 1 Jahr niedriger wäre

 

-110

 

-28

 

-10

 

 

 

 

die Lebenserwartung 1 Jahr höher wäre

 

109

 

27

 

10

 

 

 

 

Zur Ermittlung der Sensitivitäten wird grundsätzlich der jeweils betrachtete Parameter bei ansonsten konstant gehaltenen Bewertungsannahmen variiert.

Sowohl die Leistungsverpflichtungen als auch das Planvermögen können im Zeitablauf schwanken. Gründe für solche Schwankungen können zum Beispiel Veränderungen des Marktzinses und damit des Abzinsungssatzes oder auch Anpassungen anderer versicherungsmathematischer Annahmen (zum Beispiel Lebenserwartung, erwartete künftige Rentensteigerung) sein. Dies kann dazu führen, dass eine Unterdeckung entsteht oder ansteigt. Je nach den anzuwendenden gesetzlichen Vorschriften kann es in einzelnen Ländern notwendig werden, durch Zuführung liquider Mittel die Unterdeckung zu reduzieren.

Um Schwankungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen möglichst gering ausfallen zu lassen, berücksichtigt Merck bei der Vermögensverwaltung des Planvermögens auch die möglichen Schwankungen der Verpflichtungsseite. Die Zusammensetzung des Anlageportfolios ist dabei so gewählt, dass sich die Einflüsse exogener Faktoren auf das Planvermögen und die definierten Leistungsverpflichtungen im Idealfall ausgleichen.

Für die Beschäftigten bestanden je nach rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des jeweiligen Lands unterschiedliche Systeme der Altersversorgung. Neu eintretenden Mitarbeitenden wurden ausschließlich Pläne angeboten, deren Leistungen auf Beiträgen und der Rendite ihrer Investitionen basieren. Einige dieser Pläne verlangten eine vom Arbeitgeber garantierte Mindestrendite auf die Investitionen. Andere Pläne basierten in der Regel auf der Dauer der Betriebszugehörigkeit und dem Entgelt der Beschäftigten. Die Pensionsverpflichtungen umfassten sowohl Verpflichtungen aus laufenden Pensionen als auch Anwartschaften auf zukünftig zu zahlende Pensionen.

Der in der Konzernbilanz erfasste Wert der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen leitete sich wie folgt her:

In der Konzernbilanz erfasster Wert der Rückstellungen für Pensionen

in Mio. €

 

31.12.2024

 

31.12.2023

Barwert aller definierten Leistungsverpflichtungen

 

4.626

 

4.787

 

 

 

 

 

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens

 

-2.973

 

-2.848

Finanzierungsstatus

 

1.653

 

1.939

 

 

 

 

 

Auswirkungen der Vermögensobergrenzen

 

34

 

4

Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen

 

1.687

 

1.943

 

 

 

 

 

Vermögenswerte aus leistungsorientierten Versorgungsplänen

 

35

 

33

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

 

1.722

 

1.975

Den definierten Leistungsverpflichtungen lagen folgende Arten der durch den jeweiligen Plan bereitgestellten Leistungen zugrunde:

Definierte Leistungsverpflichtungen – Arten der Leistungen – 2024

 

 

31. Dezember 2024

in Mio. €

 

Deutschland

 

Schweiz

 

Groß­britannien

 

Andere Länder

 

Summe

Auf dem Endgehalt basierende Leistungsverpflichtungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Annuität

 

2.279

 

1

 

340

 

67

 

2.687

Einmalzahlung

 

 

 

 

129

 

129

Ratenzahlungen

 

2

 

 

 

1

 

3

Nicht auf dem Endgehalt basierende Leistungsverpflichtungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Annuität

 

630

 

1.100

 

 

5

 

1.735

Einmalzahlung

 

19

 

 

4

 

23

 

46

Ratenzahlungen

 

4

 

 

 

 

4

Sonstige

 

 

 

 

4

 

4

Plan zur medizinischen Versorgung

 

 

 

 

20

 

20

Barwert der definierten Leistungsverpflichtungen

 

2.933

 

1.101

 

344

 

248

 

4.626

Beizulegender Zeitwert der Planvermögen

 

1.366

 

1.122

 

367

 

118

 

2.973

Definierte Leistungsverpflichtungen – Arten der Leistungen – 2023

 

 

31. Dezember 2023

in Mio. €

 

Deutschland

 

Schweiz

 

Groß­britannien

 

Andere Länder

 

Summe

Auf dem Endgehalt basierende Leistungsverpflichtungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Annuität

 

2.429

 

1

 

354

 

72

 

2.856

Einmalzahlung

 

 

 

 

127

 

127

Ratenzahlungen

 

1

 

 

 

 

1

Nicht auf dem Endgehalt basierende Leistungsverpflichtungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Annuität

 

613

 

1.060

 

 

59

 

1.732

Einmalzahlung

 

10

 

 

4

 

29

 

43

Ratenzahlungen

 

4

 

 

 

 

4

Sonstige

 

 

 

 

4

 

4

Plan zur medizinischen Versorgung

 

 

 

 

18

 

18

Barwert der definierten Leistungsverpflichtungen

 

3.058

 

1.061

 

358

 

310

 

4.787

Beizulegender Zeitwert der Planvermögen

 

1.281

 

1.022

 

384

 

160

 

2.848

Der überwiegende Teil der definierten Leistungsverpflichtungen der Gesellschaften in Deutschland betraf Versorgungspläne, die Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen umfassten. Diese Verpflichtungen basierten sowohl auf Versorgungsregelungen mit dienstzeitabhängigen, endgehaltsbezogenen Leistungszusagen als auch auf zwei unterschiedlichen Direktzusagen für Neueintritte ab dem 1. Januar 2005, die nicht auf dem Endgehalt basierten. Für Neueintritte vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2020 ergab sich der Leistungsanspruch aus der Kumulation von jährlich ermittelten entgeltabhängigen Rentenbausteinen, die auf Basis eines definierten Versorgungsaufwands und einer altersabhängigen Verrentungstabelle berechnet wurden. Für Neueintritte seit dem 1. Januar 2021 ergab sich der Leistungsanspruch aus der Wertentwicklung von entgeltabhängigen Beiträgen des Arbeitgebers und freiwilligen, durch den Arbeitgeber aufgestockten Beiträgen der Beschäftigten in einen externen Fonds. Eine Mindestverzinsung der Beiträge wurde von Merck garantiert. Gesetzliche Mindestfinanzierungsverpflichtungen bestanden in Deutschland nicht.

Die Verpflichtungen aus Versorgungsplänen in der Schweiz beruhten überwiegend auf der Gewährung von Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen, die die gesetzlich vorgegebenen Leistungen umfassten. Es wurden sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerbeiträge an die Pensionskassen entrichtet. Es bestanden gesetzliche Mindestfinanzierungsverpflichtungen.

Die Verpflichtungen aus Versorgungsplänen in Großbritannien ergaben sich überwiegend durch dienstzeitabhängige, endgehaltsbezogene Leistungspläne, die seit dem Jahr 2006 für Neueintritte geschlossen waren. Die zugesagten Leistungen umfassten Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen. Arbeitgeber und Beschäftigte entrichteten Beiträge in die Pläne. Es bestanden gesetzliche Mindestfinanzierungsverpflichtungen. Seitens der Merck KGaA bestanden Garantien gegenüber den Treuhändern von zwei im Wesentlichen ausfinanzierten Pensionsplänen in Großbritannien. Diese beliefen sich zum 31. Dezember 2024 auf 160 Mio. € (31. Dezember 2023: 153 Mio. €). Die Garantien beziehen sich auf den als unwahrscheinlich eingeschätzten Fall, dass die in diesem Konzernabschluss einbezogenen Trägerunternehmen der Pensionspläne nicht dazu in der Lage sein sollten, mögliche Unterdeckungen durch die Zuführung liquider Mittel auszugleichen.

Die Entwicklung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen stellte sich wie folgt dar:

2023

in Mio. €

 

Barwert aller definierten Leistungs­verpflichtungen

 

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens

 

Auswirkungen der Vermögens­obergrenzen

 

Nettoschuld aus leistungs­orientierten Versorgungs­plänen

1.1.2023

 

-4.287

 

2.634

 

-33

 

-1.685

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laufender Dienstzeitaufwand

 

-109

 

 

 

-109

Zinsaufwendungen

 

-150

 

 

 

-150

Zinserträge

 

 

89

 

 

89

Ergebniswirksam erfasste Planverwaltungskosten

 

 

-3

 

 

-3

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand

 

5

 

 

 

5

Gewinne (+) oder Verluste (-) aus Abgeltung

 

 

 

 

Ergebniswirksam erfasste Effekte aus der Währungsumrechnung

 

-37

 

37

 

 

Sonstige ergebniswirksam erfasste Einflüsse

 

 

 

 

Ergebniswirksam erfasste Posten

 

-291

 

123

 

 

-168

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neubewertungen von definierten Leistungsverpflichtungen

 

 

 

 

 

 

 

 

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) aus Veränderungen bei den demografischen Annahmen

 

17

 

 

 

17

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) aus Veränderungen bei den finanziellen Annahmen

 

-350

 

 

 

-350

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) aufgrund von erfahrungsbedingten Berichtigungen

 

10

 

 

 

10

Neubewertung des Planvermögens

 

 

 

 

 

 

 

 

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) aufgrund von erfahrungsbedingten Berichtigungen

 

 

58

 

 

58

Veränderungen der Auswirkungen der Vermögensobergrenzen

 

 

 

 

 

 

 

 

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-)

 

 

 

29

 

29

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-)

 

-323

 

58

 

29

 

-236

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geleistete Zahlungen

 

147

 

-61

 

 

86

Eingezahlte Beträge – Arbeitgeber

 

 

57

 

 

57

Eingezahlte Beträge – Arbeitnehmer

 

-22

 

21

 

 

-1

Zahlungsvorgänge

 

125

 

17

 

 

142

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veränderungen im Konsolidierungskreis

 

 

 

 

Umgliederung in die Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten

 

 

 

 

Im Eigenkapital erfasste Währungsumrechnungsdifferenzen

 

-16

 

20

 

 

4

Sonstige Veränderungen

 

5

 

-4

 

 

1

Sonstiges

 

-11

 

16

 

 

5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2023

 

-4.787

 

2.848

 

-4

 

-1.943

2024

in Mio. €

 

Barwert aller definierten Leistungs­verpflichtungen

 

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens

 

Auswirkungen der Vermögens­obergrenzen

 

Nettoschuld aus leistungs­orientierten Versorgungs­plänen

1.1.2024

 

-4.787

 

2.848

 

-4

 

-1.943

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laufender Dienstzeitaufwand

 

-127

 

 

 

-127

Zinsaufwendungen

 

-143

 

 

 

-143

Zinserträge

 

 

79

 

 

79

Ergebniswirksam erfasste Planverwaltungskosten

 

 

-3

 

 

-3

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand

 

-1

 

 

 

-1

Gewinne (+) oder Verluste (-) aus Abgeltung

 

4

 

 

 

4

Ergebniswirksam erfasste Effekte aus der Währungsumrechnung

 

7

 

-7

 

 

Sonstige ergebniswirksam erfasste Einflüsse

 

 

 

 

Ergebniswirksam erfasste Posten

 

-260

 

69

 

 

-191

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neubewertungen von definierten Leistungsverpflichtungen

 

 

 

 

 

 

 

 

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) aus Veränderungen bei den demografischen Annahmen

 

8

 

 

 

8

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) aus Veränderungen bei den finanziellen Annahmen

 

119

 

 

 

119

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) aufgrund von erfahrungsbedingten Berichtigungen

 

24

 

 

 

24

Neubewertung des Planvermögens

 

 

 

 

 

 

 

 

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) aufgrund von erfahrungsbedingten Berichtigungen

 

 

59

 

 

59

Veränderungen der Auswirkungen der Vermögensobergrenzen

 

 

 

 

 

 

 

 

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-)

 

 

 

-30

 

-30

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-)

 

150

 

59

 

-30

 

179

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geleistete Zahlungen

 

198

 

-106

 

 

92

Eingezahlte Beträge – Arbeitgeber

 

 

64

 

 

64

Eingezahlte Beträge – Arbeitnehmer

 

-23

 

22

 

 

-1

Zahlungsvorgänge

 

175

 

-20

 

 

155

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veränderungen im Konsolidierungskreis

 

 

 

 

Umgliederung in die Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten

 

114

 

-6

 

 

108

Im Eigenkapital erfasste Währungsumrechnungsdifferenzen

 

-14

 

16

 

 

2

Sonstige Veränderungen

 

-4

 

6

 

 

2

Sonstiges

 

96

 

16

 

 

112

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2024

 

-4.626

 

2.973

 

-34

 

-1.687

Der tatsächliche Ertrag aus dem Planvermögen betrug im Berichtsjahr 138 Mio. € (Vorjahr: 147 Mio. €).

Die Unterlegung der Leistungsverpflichtungen mit Finanzmitteln stellt eine Vorsorge für künftige Mittelabflüsse dar, die in einigen Ländern (zum Beispiel Schweiz und Großbritannien) aufgrund bestehender gesetzlicher Vorgaben, in anderen Ländern (zum Beispiel Deutschland) auf freiwilliger Basis erfolgt.

Der beizulegende Zeitwert des Planvermögens verteilte sich auf folgende Anlageklassen:

Zeitwert des Planvermögens

 

 

31.12.2024

 

31.12.2023

in Mio. €

 

Marktpreis­notierung in einem aktiven Markt

 

Keine Marktpreis­notierung in einem aktiven Markt

 

Summe

 

Marktpreis­notierung in einem aktiven Markt

 

Keine Marktpreis­notierung in einem aktiven Markt

 

Summe

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

85

 

 

85

 

74

 

 

74

Eigenkapitalinstrumente

 

660

 

 

660

 

620

 

 

620

Fremdkapitalinstrumente

 

1.216

 

 

1.216

 

1.219

 

 

1.219

Immobilien

 

157

 

252

 

409

 

180

 

193

 

373

Wertpapierfonds

 

52

 

440

 

492

 

48

 

392

 

439

Versicherungsverträge

 

 

53

 

53

 

 

61

 

61

Sonstige

 

56

 

2

 

58

 

62

 

 

62

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens

 

2.226

 

747

 

2.973

 

2.202

 

646

 

2.848

Im Planvermögen waren weder Finanzinstrumente, die von Konzerngesellschaften emittiert wurden, noch von Konzerngesellschaften genutzte Vermögenswerte direkt enthalten.

Die Einzahlungen des Arbeitgebers in das Planvermögen und die direkten Zahlungen an Planteilnehmer werden im folgenden Jahr voraussichtlich 50 Mio. € (Vorjahr: 48 Mio. €) beziehungsweise 99 Mio. € (Vorjahr: 96 Mio. €) betragen.

Die erwarteten Auszahlungen der undiskontierten Leistungen aus den Plänen stellten sich wie folgt dar:

31. Dezember 2024

 

 

Erwartete Auszahlungen der undiskontierten Leistungen

in Mio. €

 

Deutschland

 

Schweiz

 

Groß­britannien

 

Andere Länder

 

Summe

2025

 

91

 

24

 

20

 

16

 

152

2026

 

98

 

25

 

20

 

21

 

164

2027

 

102

 

27

 

21

 

19

 

169

2028

 

106

 

28

 

22

 

14

 

169

2029

 

110

 

28

 

22

 

17

 

177

2030 – 2034

 

610

 

168

 

119

 

107

 

1.004

31. Dezember 2023

 

 

Erwartete Auszahlungen der undiskontierten Leistungen

in Mio. €

 

Deutschland

 

Schweiz

 

Groß­britannien

 

Andere Länder

 

Summe

2024

 

88

 

26

 

17

 

22

 

153

2025

 

95

 

24

 

17

 

24

 

160

2026

 

99

 

25

 

18

 

29

 

171

2027

 

103

 

27

 

19

 

21

 

170

2028

 

108

 

27

 

19

 

21

 

175

2029 – 2033

 

607

 

151

 

103

 

133

 

994

Die gewichtete Duration der definierten Leistungsverpflichtungen betrug 17 Jahre (Vorjahr: 17 Jahre).

Sonstige personalbezogene Rückstellungen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Sonstige personalbezogene Rückstellungen

In den sonstigen personalbezogenen Rückstellungen sind Verpflichtungen aus anteilsbasierten Vergütungsprogrammen enthalten. Nicht enthalten ist jedoch die in den Monaten nach dem Bilanzstichtag zur Auszahlung kommende Tranche des Merck Long-Term Incentive Plan (LTIP), da diese nach dem Abschlussstichtag keinen Wertschwankungen mehr unterliegt und deshalb unter den sonstigen kurzfristigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen wird. Bezüglich weiterer Informationen zu diesen Vergütungsprogrammen wird auf unten stehende Ausführungen verwiesen.

Innerhalb der sonstigen personalbezogenen Rückstellungen sind außerdem Altersteilzeitverpflichtungen und sonstige Abfindungen, die nicht in Zusammenhang mit Restrukturierungsprogrammen gebildet werden, sowie Verpflichtungen aus Langzeitkonten und Jubiläumsgeldern berücksichtigt.

Die sonstigen personalbezogenen Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:

Sonstigen personalbezogenen Rückstellungen

in Mio. €

 

Langfristige sonstige personal­bezogene Rückstellungen

 

Kurzfristige sonstige personal­bezogene Rückstellungen

 

Gesamt

Stand 1.1.2024

 

217

 

83

 

299

Zuführung

 

106

 

147

 

253

Inanspruchnahme

 

-17

 

-114

 

-131

Auflösung

 

-30

 

-33

 

-63

Zinseffekt

 

1

 

 

1

Währungsumrechnungsdifferenz

 

7

 

3

 

10

Umgliederungen langfristig/kurzfristig/Verbindlichkeiten

 

-44

 

-19

 

-62

Veränderungen im Konsolidierungskreis/Sonstiges

 

 

 

Umgliederung in die Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten

 

-7

 

-2

 

-8

Stand 31.12.2024

 

233

 

66

 

299

Anteilsbasierte Vergütung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anteilsbasierte Vergütung

Für die bei Merck bestehenden anteilsbasierten Vergütungsprogramme mit ausschließlichem Barausgleich (Merck Long-Term Incentive Plan) werden Rückstellungen gebildet und in den sonstigen personalbezogenen Rückstellungen ausgewiesen. Die in den Monaten nach dem Bilanzstichtag zur Auszahlung kommende Tranche wird in die Abgrenzungen für Personalaufwendungen umgegliedert und deren Auszahlung dort entsprechend abgebildet.

Der beizulegende Zeitwert der Verpflichtungen wird zum Bilanzstichtag durch einen externen Gutachter mittels einer Monte-Carlo-Simulation ermittelt. Die bedeutendsten Parameter in der Bewertung der anteilsbasierten Vergütungsprogramme mit Barausgleich sind langfristige Unternehmenserfolgskennzahlen sowie die Veränderung der Merck-Aktie im Verhältnis zu der Veränderung des DAX®. Zusätzlich wird ein Nachhaltigkeitsfaktor in die Bewertungsparameter einbezogen.

Die erwarteten Volatilitäten basieren auf der impliziten Volatilität der Merck-Aktie und des DAX® entsprechend der Restlaufzeit der jeweiligen Tranche. Die in das Bewertungsmodell einfließenden Dividendenzahlungen orientieren sich an der mittelfristigen Dividendenerwartung.

Änderungen des inneren Werts der anteilsbasierten Vergütungsprogramme werden verursachungsgerecht den jeweiligen Funktionskosten zugeordnet. Änderungen des Zeitwerts werden innerhalb der Finanzierungserträge beziehungsweise Finanzierungsaufwendungen erfasst.

Bedeutende Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten

Anteilsbasierte Vergütung

Die Bewertung der langfristigen anteilsbasierten Vergütungsprogramme impliziert umfangreiche Schätzungsunsicherheiten. In der nachfolgenden Übersicht wird dargestellt, in welcher Höhe die langfristigen Rückstellungen aus anteilsbasierten Vergütungsprogrammen (Buchwert zum 31. Dezember 2024: 15 Mio. €/Buchwert zum 31. Dezember 2023: 7 Mio. €) durch Veränderungen des DAX®-Kursniveaus beziehungsweise des Schlusskurses der Merck-Aktie zum Bilanzstichtag beeinflusst worden wären. Die genannten Beträge hätten zu einer korrespondierenden Verringerung beziehungsweise Erhöhung des Ergebnisses vor Ertragsteuern geführt.

Anteilsbasierte Vergütung – Einfluss auf langfristige Rückstellungen

 

 

 

 

Erhöhung (+)/Verminderung (-) der Rückstellung

in Mio. €

 

 

 

31.12.2024

 

31.12.2023

Veränderung des Merck-Aktienkurses

 

10 %

 

2

 

1

 

-10 %

 

-2

 

-1

Veränderung des DAX®-Kursniveaus

 

10 %

 

 

 

-10 %

 

 

Zur Ermittlung der Sensitivitäten wurde grundsätzlich der jeweils betrachtete Parameter bei ansonsten konstant gehaltenen Bewertungsannahmen variiert. Die Tranche 2022 wird zwischen dem 31. Dezember 2024 und dem Auszahlungszeitpunkt keiner Wertschwankung unterliegen und wurde daher nicht in die Sensitivitätsanalyse einbezogen (31. Dezember 2023: kein Einbezug der Tranche 2021).

Die bei Merck bestehenden anteilsbasierten Vergütungsprogramme mit ausschließlichem Barausgleich richten sich an einer kennzahlenbasierten Zielerreichung sowie an der langfristigen Performance der Merck-Aktie aus. Den berechtigten Mitarbeitenden wird eine bestimmte Anzahl virtueller Aktien, den Merck Share Units (MSU), zum Ende eines dreijährigen Performance-Zeitraums in Aussicht gestellt. Die Anzahl der in Aussicht gestellten MSU hängt ab vom für die jeweilige Person definierten Zuteilungswert und vom Durchschnitt der Schlusskurse der Merck-Aktie im Xetra®-Handel während der letzten 60 Handelstage vor dem 1. Januar des jeweiligen Performance-Zeitraums (Basiskurs). Nach Ablauf des dreijährigen Performance-Zeitraums wird die Anzahl der dann zu gewährenden MSU abhängig von der Entwicklung definierter finanzieller Steuerungskennzahlen (KPI) sowie eines Nachhaltigkeitsfaktors festgestellt.

Maßgeblich für die Bewertung sind die Performance der Merck-Aktie gegenüber der Performance des DAX® mit einer Gewichtung von 50 %, die Entwicklung der EBITDA-pre-Marge während des Performance-Zeitraums im Verhältnis zu einem festgelegten Zielwert mit einer Gewichtung von 25 % sowie die Entwicklung des organischen Umsatzwachstums im Verhältnis zu einem festgelegten Zielwert, ebenfalls mit einer Gewichtung von 25 %. Abhängig von der Entwicklung dieser finanziellen KPI werden den Berechtigten nach Ende des jeweiligen Performance-Zeitraums zwischen 0 % und 150 % der in Aussicht gestellten MSU gewährt. Die Festlegung der Zielwerte der KPI erfolgt durch die Geschäftsleitung.

Anschließend werden die anhand finanzieller Ziele bemessenen MSU mit einem Nachhaltigkeitsfaktor multipliziert. Dieser basiert auf den drei Nachhaltigkeitszielen „Fortschritt für Menschen schaffen“, „Nachhaltigen Geschäftserfolg gemeinsam erzielen“ und „Unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren“.

Für die LTIP-Tranche 2024 wurde für die drei Nachhaltigkeitsziele folgende Gewichtung festgelegt:

  • „Fortschritt für Menschen schaffen“   30 %
  • „Nachhaltigen Geschäftserfolg gemeinsam erzielen“  30 %
  • „Unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren“ 40 %

Der Nachhaltigkeitsfaktor umfasst eine Spanne von 0,8 bis 1,2. Somit werden den Berechtigten abhängig vom Ergebnis der finanziellen KPI (0 %–150 %) und dem Nachhaltigkeitsfaktor nach dem Ende des jeweiligen Performance-Zeitraums zwischen 0 % und 180 % der in Aussicht gestellten MSU gewährt.

Auf Grundlage der gewährten MSU erfolgt eine Barauszahlung nach Ablauf des dreijährigen Performance-Zeitraums. Der für die Auszahlung maßgebliche Wert einer gewährten MSU entspricht dem Durchschnitt der Schlusskurse der Merck-Aktie im Xetra®-Handel während der letzten 60 Handelstage vor dem Ende des Performance-Zeitraums. Die Auszahlungsbeträge der jeweiligen Tranchen sind auf das Zweieinhalbfache des individuellen Zuteilungswerts begrenzt.

Die nachfolgende Tabelle stellt die wesentlichen Parameter sowie die Entwicklung der Anzahl der in Aussicht gestellten Merck Share Units (MSU) für die einzelnen Tranchen dar:

MSUs für einzelne Tranchen

 

 

2022er-Tranche

 

2023er-Tranche

 

2024er-Tranche

Performance-Zeitraum

 

1.1.2022 – 31.12.2024

 

1.1.2023 – 31.12.2025

 

1.1.2024 – 31.12.2026

Laufzeit

 

3 Jahre

 

3 Jahre

 

3 Jahre

Basiskurs der Merck Aktie in € (60-Tage-Durchschnitt der Merck-Aktie vor dem Beginn des Performance-Zeitraums)

 

212,16

 

173,46

 

149,40

Basiskurs des DAX® (60-Tage-Durchschnitt des DAX® vor dem Beginn des Performance-Zeitraums)

 

15.684,57

 

13.722,30

 

15.778,70

 

 

 

 

 

 

 

Anzahl in Aussicht gestellter MSU

 

 

 

 

 

 

Erstmals in Aussicht gestellt im Geschäftsjahr 2022

 

509.033

 

 

Verfallen

 

20.282

 

 

Ausgezahlt

 

227

 

 

31.12.2022

 

488.524

 

 

Erstmals in Aussicht gestellt im Geschäftsjahr 2023

 

 

672.367

 

Verfallen

 

22.829

 

19.901

 

Ausgezahlt

 

1.673

 

1.266

 

31.12.2023

 

464.022

 

651.200

 

Erstmals in Aussicht gestellt im Geschäftsjahr 2024

 

 

 

827.090

Verfallen

 

17.306

 

25.708

 

18.432

Ausgezahlt

 

1.610

 

1.011

 

696

31.12.2024

 

445.106

 

624.481

 

807.962

Der Gesamtwert der Verpflichtungen für anteilsbasierte Vergütung betrug zum 31. Dezember 2024 72 Mio. € (31. Dezember 2023: 61 Mio. €). Davon waren zum 31. Dezember 2024 15 Mio. € (31. Dezember 2023: 7 Mio. €) in den Rückstellungen enthalten. Für das Geschäftsjahr 2024 ergab sich ein Nettoaufwand von 64 Mio. € (Vorjahr: Nettoertrag von 35 Mio. €). Die im Geschäftsjahr 2021 ausgegebene dreijährige Tranche endete mit Ablauf des Geschäftsjahres 2023 und führte im Geschäftsjahr 2024 zu Auszahlungen in Höhe von 54 Mio. €. Die im Geschäftsjahr 2022 ausgegebene dreijährige Tranche endete mit Ablauf des Geschäftsjahres 2024 und wurde zum 31. Dezember 2024 von den kurzfristigen Rückstellungen an Arbeitnehmer in die sonstigen kurzfristigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten umgegliedert. Für diese Tranche wurde aufgrund einer Entscheidung der Geschäftsleitung entsprechend der Planbedingungen der erwartete Auszahlungsbetrag um einen mittleren zweistelligen Millionen-Eurobetrag erhöht. Die Tranche wird im Geschäftsjahr 2025 zu voraussichtlichen Auszahlungen in Höhe von insgesamt 57 Mio. € führen. Der Durchschnitt der Schlusskurse der Merck-Aktie im Xetra®-Handel während der letzten 60 Handelstage belief sich zum Bewertungsstichtag auf 149,81 €.

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