Unsere wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft (E5 SBM-3)
Im Rahmen der Wesentlichkeitsbewertung gemäß ESRS 2 analysierten wir unsere Wertschöpfungskette sowie die jeweiligen Auswirkungen, Risiken und Chancen. Diese IROs wurden entsprechend bewertet. Infolgedessen haben wir drei negative Auswirkungen, eine positive Auswirkung und zwei Risiken im Bereich Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft identifiziert. Die Beschreibung des Managements von Auswirkungen, Risiken und Chancen finden Sie unter ESRS 2 IRO-1. Unsere Angaben konzentrieren sich auf die folgenden Auswirkungen und Risiken:
Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcennutzung |
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Kennung |
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E5-NI-01 |
Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen |
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Tatsächliche negative Auswirkung |
Zeithorizont |
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Nicht anwendbar |
Wertschöpfungsstufe |
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Vorgelagert; eigenes Geschäft |
Beschreibung |
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Als produzierendes Industrieunternehmen beschaffen und verwenden wir eine Vielzahl von Materialien und Chemikalien. Trotz Initiativen zur Wiederverwendung und Wiederverwertung besteht der Großteil unserer Ressourcenzuflüsse aus neuen Materialien. Damit tragen wir zur Verknappung natürlicher Ressourcen bei. |
Ressourcenabflüsse im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen; Abfall |
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Kennung |
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E5-NI-02 |
Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen |
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Tatsächliche/potenzielle negative Auswirkung |
Zeithorizont |
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Mittelfristig |
Wertschöpfungsstufe |
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Nachgelagert |
Beschreibung |
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Die Herstellung unserer Produkte hat aufgrund des Einsatzes einer Vielzahl von Ressourcen einen negativen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck. Bei der Entsorgung der Ressourcen, insbesondere in der End-of-Life-Phase, erzeugen wir signifikante Menge an Abfall. |
Abfälle |
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Kennung |
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E5-NI-03 |
Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen |
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Tatsächliche/potenzielle negative Auswirkung |
Zeithorizont |
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Mittelfristig |
Wertschöpfungsstufe |
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Nachgelagert; eigenes Geschäft |
Beschreibung |
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Die Verwendung von chemischen und pharmazeutischen Produkten ist im Allgemeinen mit einem hohen Risiko der unsachgemäßen Verwendung und Entsorgung verbunden, insbesondere in Entwicklungsländern mit wenig entwickelten Abfallentsorgungssystemen. Insbesondere in der End-of-Life-Phase erzeugen wir signifikante Menge an Abfall. |
Ressourcenabflüsse im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen |
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Kennung |
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E5-PI-01 |
Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen |
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Tatsächliche positive Auswirkung |
Zeithorizont |
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Nicht anwendbar |
Wertschöpfungsstufe |
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Eigenes Geschäft |
Beschreibung |
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Im Jahr 2024 führten wir die Circularity Rate ein, einen neuen Leistungsindikator, mit dem wir unsere Kreislaufwirtschaft messen und unser entsprechendes Ziel erreichen möchten. Diese Initiative führte zu Änderungen in unseren Produktions- und Entsorgungsprozessen, um die Entstehung von Abflüssen und Abfällen zu minimieren oder zu vermeiden. |
Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcennutzung |
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Kennung |
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E5-R-01 |
Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen |
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Risiko |
Zeithorizont |
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Mittelfristig |
Wertschöpfungsstufe |
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Vorgelagert; eigenes Geschäft |
Beschreibung |
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Wir verwenden kritische Rohstoffe und Mineralien für die Herstellung verschiedener Produkte. Den Großteil dieser Rohstoffe beziehen wir aus China; zahlreiche Rohstoffe werden dort auch verarbeitet. Aufgrund der wachsenden Nachfrage und der fortschreitenden Umweltzerstörung könnte eine Verknappung dieser Materialien ein erhebliches Risiko für die Hersteller in unserer vorgelagerten Lieferkette und für unser eigenes Geschäft darstellen. Dies gilt für unseren Unternehmensbereich Electronics. |
Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcennutzung |
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Kennung |
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E5-R-02 |
Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen |
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Risiko |
Zeithorizont |
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Kurzfristig |
Wertschöpfungsstufe |
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Vorgelagert; eigenes Geschäft |
Beschreibung |
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Abhängigkeit von Zulieferern bestimmter kritischer Rohstoffe kann zu Wettbewerb, steigenden Material- und Herstellungskosten oder sogar zu einer Unterbrechung der Lieferkette oder zu Reputationsschäden führen. Probleme in der Lieferkette könnten beispielsweise bei Helium oder endlichen Elementen aufgrund der fortschreitenden Ausschöpfung der Umwelt auftreten. Bestimmte Lösungsmittel und Katalysatoren, wie zum Beispiel Palladium, machen einen wesentlichen Teil der Kosten der Rohmaterialien aus. Preissteigerungen bei diesen Rohstoffen gefährden die Margen unserer Produkte. Dies gilt für unseren Unternehmensbereich Electronics. |
Unsere Policies im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft (E5-1)
Verhaltenskodex für Lieferanten |
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Bezug zu wesentlichen Auswirkungen, Risiken und/oder Chancen |
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Kennung E5-NI-01 |
Wesentlicher Nachhaltigkeitsaspekt |
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Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcenverbrauch |
Inhalt |
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Die Policy beschreibt die Erwartungen an unsere Lieferanten und Sales Intermediates in Bezug auf Menschenrechte, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Ethik und Unternehmensintegrität, Umweltschutz, Tierschutz sowie kontinuierliche Verbesserung und Lieferantenmanagement. Es wurde ein standardisiertes Verfahren eingerichtet, um sicherzustellen, dass unsere Lieferanten die Policy anerkennen. Group Procurement ist dafür verantwortlich, die Nachhaltigkeitsanforderungen in die relevanten Phasen unserer Beschaffungs- und Lieferantenmanagementprozesse zu integrieren. Seit 2023 ist die Policy in den Allgemeinen Einkaufsbedingungen enthalten, die unseren Bestellungen beigefügt sind. |
Anwendungsbereich |
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Die Policy gilt weltweit für alle unsere Anbieter von Waren und/oder Dienstleistungen (Lieferanten) sowie für Sales intermediates (zum Beispiel Händler, Vertriebspartner, Großhändler und Wiederverkäufer). |
Verantwortlichkeit |
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Chief Procurement Officer und Group General Counsel |
Standards/Initiativen Dritter |
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Die Policy berücksichtigt unter anderem den UN Global Compact, die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, die ILO-Kernarbeitsnormen, die EU-Konfliktmineralienverordnung (EU) 2017/821, den Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act, Abschnitt 1502, den OECD-Leitfaden für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten für Minerale aus Konflikt- und Hochrisikogebieten, das Greenhouse Gas Protocol, die ISO-Norm 50001 über Energiemanagement, das Minamata-Übereinkommen, das Stockholmer-Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe (POP), die Ellen-MacArthur-Foundation, das Basler-Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung, die ETS123 Anhang A und die aktuelle Fassung des ILAR-Leitfadens. |
Berücksichtigung Interessen von Stakeholdern |
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Die Policy wurde unter Berücksichtigung von internen und externen Stakeholdern und Experten entwickelt. |
Verfügbarkeit |
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Die Policy ist intern im Intranet und öffentlich auf unserer Website verfügbar. In unseren Bestellungen wird grundsätzlich über einen Link zu den Allgemeinen Einkaufsbedingungen auf die Policy verwiesen; sie ist auch in neuen oder geänderten Verträgen enthalten. |
EHS-Policy |
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Bezug zu wesentlichen Auswirkungen, Risiken und/oder Chancen |
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Kennung E5-NI-02 |
Wesentlicher Nachhaltigkeitsaspekt |
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Ressourcenabflüsse im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen; Abfall |
Inhalt |
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Die konzernweite EHS Policy (Environment, Health and Safety) bildet die Grundlage unseres betrieblichen Umweltmanagements. In ihr formulieren wir unsere Verantwortung, die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen negativen Umweltauswirkungen zu minimieren und für den Schutz der Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden, Kunden und Auftragnehmer Sorge zu tragen. Sie konkretisiert unsere Selbstverpflichtung, so zu arbeiten, dass wir Risiken für die Umwelt, die menschliche Gesundheit und die Sicherheit, einschließlich Umweltverschmutzung, reduzieren oder beseitigen. Die Policy wird kontinuierlich überwacht und ist Bestandteil unseres EHS-Managementsystems. Wir sind ISO 14001 zertifiziert. Die Einhaltung der Vorgaben der ISO 14001 wird jährlich im Rahmen von externen Überwachungs- und/oder Rezertifizierungsaudits überprüft. Wir verfügen über robuste Überwachungsprozesse und -verfahren, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen. Für Mitarbeitende werden obligatorische EHS-Schulungen angeboten. |
Anwendungsbereich |
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Die Policy gilt konzernweit für unsere eigene Geschäftstätigkeit sowie für die vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette. |
Verantwortlichkeit |
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Vorsitzende der Geschäftsleitung |
Standards/Initiativen Dritter |
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Die Policy basiert auf den Grundsätzen des UN Global Compact und der Responsible Care® Global Charter und berücksichtigt die ISO-Normen 14001 und 45001. |
Berücksichtigung Interessen von Stakeholdern |
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Bei der Erstellung der Policy berücksichtigten wir die Interessen unserer Mitarbeitenden und Kunden. |
Verfügbarkeit |
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Die Policy ist intern im Intranet und öffentlich auf unserer Website verfügbar. |
Waste Management Standard |
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Bezug zu wesentlichen Auswirkungen, Risiken und/oder Chancen |
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Kennungen E5-NI-02, E5-NI-03 |
Wesentlicher Nachhaltigkeitsaspekt |
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Abfall |
Inhalt |
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Die Policy bildet den Rahmen für unsere Abfallwirtschaft. Die Policy soll sicherstellen, dass unsere Abfallströme ordnungsgemäß verwaltet werden, um die Umweltbelastung zu reduzieren, die Einhaltung von Vorschriften zu gewährleisten und kurz- und langfristige Haftungsrisiken zu minimieren. Für Mitarbeitende werden obligatorische EHS-Schulungen angeboten. Wir verfügen über robuste Prozesse, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen. Externe Abfallentsorgungsunternehmen werden regelmäßig von der EHS-Einheit des Standorts überprüft und zugelassen – je nach Abfallvolumen, den Gefahren der Materialien, den mit dem betreffenden Abfall verbundenen Umwelt- und Haftungsrisiken und dem Abfallentsorgungsunternehmen. Es wird empfohlen, alle drei bis fünf Jahre Audits durchzuführen. |
Anwendungsbereich |
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Die Policy gilt weltweit für alle unsere Standorte. Der Anwendungsbereich umfasst in erster Linie die Bereiche Umwelt, Gesundheit und Sicherheit (EHS) und Standortmanagement in unserem eigenen Geschäft und erstreckt sich auf alle Abfallentsorgungsunternehmen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. |
Verantwortlichkeit |
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EHS-Manager, Standortleiter/ Managing Director, qualifizierte und verantwortliche Mitarbeitende, an die die Aufgaben delegiert werden. |
Standards/Initiativen Dritter |
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Die Policy basiert auf geltenden Gesetzen und Standards, insbesondere dem Circular Economy Action Plan (COM/2020/98), dem Green Deal (COM/2019/640), der Richtlinie 94/62/EC über Verpackungen und Verpackungsabfälle und der Richtlinie 2008/98/EC. |
Berücksichtigung Interessen von Stakeholdern |
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Bei der Erstellung der Policy berücksichtigten wir die Interessen interner Stakeholder und Experten. |
Verfügbarkeit |
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Die Policy ist intern im Intranet verfügbar. |
Guidebook on Sourcing Strategies |
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Bezug zu wesentlichen Auswirkungen, Risiken und/oder Chancen |
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Kennungen E5-NI-01, E5-R-01 |
Wesentlicher Nachhaltigkeitsaspekt |
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Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcenverbrauch |
Inhalt |
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Die Policy definiert die verbindlichen Anforderungen für die nachhaltige Beschaffung. Sie stellt einen Leitfaden für bewährte Verfahren in der Beschaffungsstrategie dar. |
Anwendungsbereich |
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Die Policy gilt weltweit für unser eigenes Geschäft in Global Procurement und für die vorgelagerte Wertschöpfungskette aller Anbieter von Waren und/oder Dienstleistungen. |
Verantwortlichkeit |
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Head of Procurement Office (PO) Governance & Processes |
Standards/Initiativen Dritter |
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Keine. |
Berücksichtigung Interessen von Stakeholdern |
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Bei der Erstellung der Richtlinie berücksichtigten wir die Interessen interner Stakeholder und Experten. |
Verfügbarkeit |
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Die Policy ist intern im Intranet verfügbar. |
Design for Sustainability Policy |
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Bezug zu wesentlichen Auswirkungen, Risiken und/oder Chancen |
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Kennungen E5-PI-01, E5-NI-02 |
Wesentlicher Nachhaltigkeitsaspekt |
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Ressourcenabflüsse im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen |
Inhalt |
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Die Policy beschreibt unseren ganzheitlichen Ansatz für die Entwicklung von nachhaltigeren Produkten und Prozessen, mit dem Sozial- und Umweltaspekte über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg berücksichtigt werden. Die Nachhaltigkeitsbeurteilung wird verwendet, um die Nachhaltigkeitsziele für die jeweiligen Produktentwicklungsprojekte zu definieren. Sie erfordert Beiträge von Forschern, Produktmanagern, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsexperten, Qualitätsspezialisten sowie Fertigungs-, Beschaffungs- und Marketingteams, um die positive Auswirkung und den Wert des Produkts zu maximieren. Unser Sustainability-Analysis-Guideline-and-Process-Dokument führt Produktentwicklungsteams durch die Nachhaltigkeitsanalyse und die zu erbringenden Leistungen in unserem internen F&E-System. Der Leitfaden und der Prozess für die Nachhaltigkeitsanalyse werden von Produktentwicklungsteams durchgeführt. Der Leitfaden bezieht sich daher auf Produktnachhaltigkeit und Produktinnovationen. |
Anwendungsbereich |
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Die Policy gilt weltweit für alle Life-Science-Standorte. Der Anwendungsbereich umfasst in erster Linie die Life-Science-Einheiten für Forschung und Entwicklung, Produktmanagement, Qualitätssicherung, Environment, Health and Safety (EHS) sowie den Einkauf (vorgelagerte Wertschöpfungskette). Sie gilt zudem für alle Anbieter von Waren und/oder Dienstleistungen in der vorgelagerten Wertschöpfungskette sowie für direkte Kunden in der nachgelagerten Wertschöpfungskette. |
Verantwortlichkeit |
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Die Einheit Sustainability and Social Business Innovation innerhalb des Unternehmensbereichs Life Science |
Standards/Initiativen Dritter |
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Keine |
Berücksichtigung Interessen von Stakeholdern |
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Bei der Erstellung der Richtlinie berücksichtigten wir die Interessen interner Stakeholder und Experten. |
Verfügbarkeit |
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Die Policy ist intern im Intranet verfügbar. |
SMASH Packaging Policy |
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Bezug zu wesentlichen Auswirkungen, Risiken und/oder Chancen |
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Kennung E5-NI-01 |
Wesentlicher Nachhaltigkeitsaspekt |
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Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcenverbrauch |
Inhalt |
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Unter dem Dach des Programms SMASH Packaging arbeitet unser Unternehmensbereich Life Science daran, die Nachhaltigkeitseigenschaften unserer Verpackungen zu verbessern: Wir optimieren die Ressourcennutzung, nutzen nachhaltigere Materialien und streben eine Kreislaufwirtschaft an. Die Policy beruht auf vier Säulen: SHRINK (verringern): Verpackungsmengen verringern; SECURE (bewahren): Entwaldung stoppen; SWITCH (umstellen): nachhaltige Kunststoffe nutzen; SAVE (einsparen): Recycling optimieren. |
Anwendungsbereich |
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Die Policy gilt weltweit für alle Life-Science-Standorte. Der Anwendungsbereich umfasst in erster Linie die Life-Science-Einheiten für Forschung und Entwicklung, Verpackungsingenieure, Produktmanagement, Qualitätssicherung, Environment, Health and Safety (EHS) und Beschaffung in unserem eigenen Geschäft. Sie gilt auch für alle Anbieter von Waren und/oder Dienstleistungen in der vorgelagerten Wertschöpfungskette sowie für direkte Kunden in der nachgelagerten Wertschöpfungskette. |
Verantwortlichkeit |
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Die Einheit Sustainability and Social Business Innovation innerhalb des Unternehmensbereichs Life Science |
Standards/Initiativen Dritter |
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Die Policy basiert auf geltenden Gesetzen und Standards, insbesondere dem Circular Economy Action Plan (COM/2020/98), dem Green Deal (COM/2019/640), der Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle 94/62/EC und der Richtlinie 2008/98/EC. |
Berücksichtigung Interessen von Stakeholdern |
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Bei der Erstellung der Richtlinie berücksichtigten wir die Interessen interner Stakeholder und Experten. |
Verfügbarkeit |
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Die Policy ist intern im Intranet verfügbar. |
Die Policies im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft werden regelmäßig überwacht und aktualisiert. Gemäß dem Verhaltenskodex für Lieferanten müssen diese nachweisen, dass sie sich mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft auseinandersetzen – zum Beispiel durch Wiederverwendung von Produkten und Materialien (zum Beispiel Verpackungen) und/oder durch die Entwicklung und Einführung wiederverwertbarer Produkte (zum Beispiel nach dem Ansatz „Cradle to Cradle“). Zudem müssen Lieferanten über Systeme und Prozesse für den Umgang mit und die Kontrolle von Lagerung, Wiederverwertung, Wiederverwendung oder Entsorgung von Abfällen verfügen. Insbesondere gefährliche Abfälle müssen angemessen gesteuert, kontrolliert und behandelt werden.
Mit unserer Design Policy for Sustainability (DfS) arbeiten wir darauf hin, die negativen Auswirkungen von Produkten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu reduzieren. Um unsere Einheiten in Forschung und Entwicklung (F&E) bei der Bewertung von produktbezogenen Auswirkungen zu unterstützen, haben wir in allen unseren Unternehmensbereichen Scorecards für nachhaltiges Design eingeführt (siehe auch Informationen zum Umbrella-Projekt im Abschnitt „Unsere Maßnahmen“). Unsere Scorecards werden im Rahmen jährlicher Überprüfungen weiterentwickelt.
Auch mit der SMASH Packaging Policy tragen wir dazu bei, unsere Abfallziele zu erreichen und kreislauforientierte Lösungen voranzutreiben. Wir arbeiten zum Beispiel daran, die Verpackungsmenge zu reduzieren (SHRINK), Entwaldung zu stoppen (SECURE), nachhaltigere Kunststoffe einzusetzen (SWITCH) und das Recycling zu maximieren (SAVE).
Unsere Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft (E5-2)
In allen unseren Unternehmensbereichen werden Maßnahmen umgesetzt, um die Ressourcennutzung zu optimieren und Kreislaufwirtschaft zu fördern. Dazu gehören Nachhaltigkeitsbewertungen, die über eine Nachhaltigkeitsscorecard in allen Unternehmensbereichen umgesetzt werden. Auch unser GreenSpeed-Tool steht allen Unternehmensbereichen zur Verfügung. In unserem Unternehmensbereich Life Science wird das SMASH–Packaging–Programm umgesetzt, auch der Unternehmensbereich Healthcare setzt ein Programm zu nachhaltigen Verpackungen um. Im Unternehmensbereich Electronics setzen wir die folgenden Maßnahmen um: Lösungsmittelrecycling bei der Produktion von organischen Leuchtdioden (OLED) und optimierte Spezialgase.
Nachhaltige Produktentwicklung unter einem Schirm
Unter der Umbrella-Initiative bündeln wir spezifische Scorecards für jeden unserer drei Unternehmensbereiche, die nachhaltiges Design bereits bei der Produktentwicklung bewerten und messbare Kriterien über den gesamten Produktlebenszyklus unseres globalen Portfolios beinhalten. So wollen wir unser Portfolio im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) steuern und nachhaltigere Produkte und Innovationen entwickeln sowie negative Auswirkungen bei Herstellung, Verwendung und Entsorgung minimieren. Diese F&E-Nachhaltigkeitsbewertungen werden in allen drei Unternehmensbereichen durchgeführt. Es werden verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte entlang der Wertschöpfungskette bewertet. Dabei liegt der Schwerpunkt in Bezug auf Kreislaufwirtschaft auf der Abfallbehandlung und -reduzierung sowie der Minimierung des Materialeinsatzes in Produkten und bei Dienstleistungen. Die spezifischen Fragen in der Scorecard variieren je nach Unternehmensbereich, das Potenzial alternativer Verfahren zur Reduzierung von Produktionsabfällen wird jedoch immer bewertet. In den kommenden Jahren wollen wir entscheidende Aspekte der Kreislaufwirtschaft und Dematerialisierung weiter integrieren, wobei wir den Schwerpunkt auf Umweltentlastungen durch effizientere Nutzung von Materialien legen. Dadurch können die Gesamtergebnisse der Scorecards verbessert werden. Die Nachhaltigkeitseinheiten der Sektoren, einschließlich F&E, Produktmanagement, Environmental, Health and Safety (EHS), Qualität, Produktion, Beschaffung und Marketing, sind in diesen Prozess eingebunden. Im Unternehmensbereich Electronics hilft uns die Scorecard Stärken und Verbesserungsbereiche unserer Entwicklungsprojekte zu identifizieren. Im Berichtsjahr führten wir für mehr als 99 % aller F&E-Initiativen, einschließlich aller neu gestarteten Projekte, die Nachhaltigkeitsbewertung durch. In diesem Zusammenhang implementierten wir im Berichtsjahr eine halbjährliche Qualitätsprüfung, die unseren Prozess noch genauer machen soll. Diese umfassende Nachhaltigkeitsbewertung schafft Transparenz über die Nachhaltigkeitsaspekte unseres Innovationsportfolios. Die Umbrella-Initiative wird voraussichtlich langfristig fortgesetzt werden.
Tool zur Bewertung chemischer Produkte
Wir wollen Forschung und Produktion so umweltverträglich wie möglich gestalten und haben daher unser innovatives GreenSpeed-Tool entwickelt. Dieses Tool bewertet automatisiert die Nachhaltigkeit der Herstellungsprozesse unserer chemischen Produkte. Es ermöglicht damit effizientere und nachhaltigere Produktionsmethoden. Alle Bewertungen basieren auf der Prozessmassenintensität (Process Mass Intensity, PMI), das heißt der Gesamtmenge an Ressourcen, die für die Herstellung von einem Kilogramm des Endprodukts verbraucht wird. Das Tool erfasst unter anderem Kennzahlen wie Wasserverbrauch, Lösungsmittelverbrauch, Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen.
Zu den betroffenen Stakeholdern von GreenSpeed gehören Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten und Investoren. Derzeit arbeiten wir an weiteren Modulen, um auch die Auswirkungen bestimmter Produktionsabfälle berücksichtigen zu können. In den nächsten drei bis fünf Jahren wollen wir die Möglichkeit prüfen, die Nutzung von GreenSpeed für weitere Anwendergruppen innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu ermöglichen. In einem Pilotprojekt für unseren Unternehmensbereich Life Science werden wir an der Integration der GreenSpeed-Bewertungen in die Umbrella-Initiative arbeiten, um so bereits in einem frühen Stadium des F&E-Prozesses die Quantifizierung der Umweltauswirkungen zu verbessern. Die Bewertung von chemischen Produkten mithilfe des GreenSpeed-Tools wird voraussichtlich langfristig fortgesetzt.
Life Science: nachhaltige Verpackungen
Mit unserem Programm SMASH Packaging wollen wir die Nachhaltigkeit von Verpackungen verbessern, indem wir die Ressourcennutzung optimieren und die Kreislaufwirtschaft erhöhen. SMASH Packaging beruht auf den vier Säulen Shrink (verringern), Secure (bewahren), Switch (umstellen) und Save (einsparen). Damit wollen wir Folgendes erreichen:
- SHRINK (Verpackungsmengen verringern): Wir wollen das Verpackungsgewicht pro Verkaufseinheit bis 2030 um 10 % reduzieren. Daher konzentrieren wir uns darauf, die Menge an Verpackungsmaterialien aus Wellpappe, Holz, Glas und/oder Kunststoff zu reduzieren, indem wir Verpackungen leichter machen sowie Materialien ersetzen oder wiederverwenden oder überschüssiges Material, Füllmaterial usw. entfernen.
- SECURE (Entwaldung stoppen): Wir streben an, für 100 % unserer faserbasierten Verpackungen entwaldungsfreie Verpackungen zu nutzen. Daher stellen wir alle Verpackungsmaterialien aus Holz-/Papierfasern auf recycelte Materialien um oder beziehen sie aus zertifizierten oder verifizierten entwaldungsfreien Quellen.
- SWITCH (nachhaltigere Materialien nutzen) und SAVE (Recycling optimieren): Wir wollen Verpackungen gestalten, die zu 100 % im Einklang mit den Prinzipien der zirkulären Produktentwicklung stehen. Deshalb liegt unser Schwerpunkt darauf, die Recyclingfähigkeit und den Anteil an recycelten Materialien in den Verpackungsmaterialien zu erhöhen. Die Kennzeichnung von Materialien und/oder Entsorgungshinweise sollen das Recycling oder die verantwortungsvolle Entsorgung ebenfalls erleichtern.
Wir möchten unsere Maßnahmen und Mittel im Rahmen von SMASH Packaging bis zum Jahr 2030 erreichen. Zu den betroffenen Stakeholdergruppen gehören unsere Einheit Sustainability and Social Business Innovation, Verpackungsingenieure, die Einheiten für Beschaffung, Qualität, F&E sowie Produktmanagement.
Healthcare: nachhaltige Verpackungen
Um Umweltbelastungen durch die Verpackungsmaterialien, die im Unternehmensbereich Healthcare genutzt werden, zu verringern, arbeiten wir in der Initiative MPact an folgenden Zielen: Scope-3-Emissionen senken, Verpackungsmaterialien reduzieren und gleichzeitig die Wiederverwertungsrate von Verpackungen erhöhen und prüfen, inwieweit Sekundär- und Tertiärverpackungen aus Kunststoff bis 2030 ersetzt werden können. In Vorbereitung auf die europäische Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle analysieren wir deren Anforderungen, um eine entsprechende Abstimmung und Konformität in den nächsten Jahren zu gewährleisten.
2024 konzentrierten wir uns darauf: (1) ein Verständnis der verfügbaren Hebel und der regulatorischen Landschaft zu schaffen, das über die EU-Verordnung zu Verpackungsabfall hinausgeht; (2) einen Rahmen für Nachhaltigkeit zu entwickeln, der über den Fokus auf CO2 hinausgeht, und (3) ein gemeinsames Ziel, eine Roadmap und globale Richtlinien festzulegen, um einen koordinierten Ansatz der operativen Einheiten für Verpackung zu ermöglichen. MPact soll dazu beitragen, bis 2030 unser Ziel einer Circularity Rate von 70 % zu erreichen und das Risiko bedenklicher (oder potenziell bedenklicher) Materialien zu verringern sowie Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die Maßnahmen setzen wir in den nächsten fünf bis zehn Jahren um, sie gelten für den Unternehmensbereich Healthcare. Die Initiative MPact wird voraussichtlich langfristig fortgesetzt.
Healthcare: Programm für die Rücknahme von Einweginjektionspens
Im Berichtsjahr haben wir im Unternehmensbereich Healthcare die Kooperation mit einem Konsortium für das Pilotprojekt Returpen zur Rücknahme von Fertilitätspens in Dänemark fortgesetzt. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein für unsere Ambition, unser Fertilitätsportfolio schrittweise von der Produktion bis zu unseren Patienten nachhaltiger zu gestalten. Das Projekt wurde 2023 in Dänemark gestartet und wir streben eine Rückgabequote von 25 % an. Im Rahmen des Projekts können gebrauchte Fertilitätspens in Fruchtbarkeitskliniken in Dänemark zurückgegeben werden, damit sie recycelt werden können. Zusammen mit den Konsortiumspartnern haben wir eine Absichtserklärung unterschrieben, um bei der Wiederverwertung von Kunststoff-, Glas- und Metallkomponenten zusammenzuarbeiten. Bei den in den Pilotprojekten zurückgegebenen Pens soll eine Recyclingquote von 75 % erreicht werden. Das Programm für die Rücknahme von Einweginjektionspens wird voraussichtlich langfristig fortgesetzt.
Electronics: Optimierte Spezialgase
Für unser breites Portfolio an Spezialgasen – das Ätz-, Reinigungs-, Abscheidungs- und Dotiergase umfasst – suchen wir nach Materiallösungen mit optimierter Ätzleistung und niedrigem Treibhauspotenzial (Global Warming potential, GWP). Denn für spezifische Kundenanwendungen führen wir Maßnahmen durch, um Treibhausgase zu reduzieren, die Nutzungsphase zu optimieren sowie Produkte und Verpackungen verantwortungsvoll entsorgen zu können. Mithilfe dieser Maßnahmen wollen wir zur Reduzierung der Scope-1-Emissionen unserer Kunden beitragen. Unsere Maßnahmen gelten weltweit für unsere Kunden und Partner entlang unserer Wertschöpfungskette für Halbleiter. Die Maßnahme „Optimierte Spezialgase“ wird voraussichtlich langfristig fortgesetzt werden.
Im Jahr 2024 ordneten wir der Maßnahme „Optimierte Spezialgase“ keine signifikanten betrieblichen Aufwendungen (OpEx) zu. Wir wendeten 6 Mio. € an Investitionsausgaben (CapEx) auf, die in den jeweiligen Zeilen der Bilanz ausgewiesen sind. Für 2025 planen wir kein signifikantes OpEx oder CapEx bereitzustellen.
Electronics: Lösungsmittelrecycling bei der OLED-Produktion
Ein Beispiel für Kreislaufführung in unseren Produktionsprozessen und entlang unserer Wertschöpfungskette ist die Optimierung bei der Produktion von organischen Leuchtdioden (OLED) an unserem Standort Darmstadt. Das Ziel dieses Projekts ist es, zur Einsparung von CO2-Emissionen und zur Ressourceneffizienz beizutragen, indem wir Lösungsmittel noch besser recyceln, Materialien intern wiederaufbereiten und unseren Kunden die Rückgabe von Altprodukten ermöglichen. Daher streben wir eine stärkere Nutzung digitaler Technologien an, um unsere Prozesse weiter zu verbessern. Das Lösungsmittelrecycling-Projekt bei der OLED-Produktion wird voraussichtlich langfristig fortgesetzt.
Im Jahr 2024 ordneten wir – mit Ausnahme der „Optimierten Spezialgase“ – den oben genannten Maßnahmen zur Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft keine signifikanten betrieblichen Aufwendungen (OpEx) oder Investitionsausgaben (CapEx) zu. Für 2025 planen wir ebenfalls kein signifikantes OpEx oder CapEx bereitzustellen.
Unsere Ziele im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft (E5-3)
Unser Abfallziel für 2030 ist, unseren eigenen produktionsbedingten Abfall weiter zu reduzieren oder in die Materialverwertung zu lenken. Darüber hinaus haben wir uns weitere, nicht quantifizierbare Ziele gesetzt, mit der Absicht, unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen kontinuierlich zu verbessern und voranzutreiben. Diese Ziele sollen unser Engagement zum Ausdruck bringen, eine positive Auswirkung zu erreichen oder eine negative Auswirkung im Hinblick auf den Ressourcenverbrauch und die Kreislaufwirtschaft zu reduzieren. Mit allen unseren hier genannten Zielen und Maßnahmen tragen wir zu ausgewählten UN-Nachhaltigkeitszielen bei. In unserer übergreifenden Nachhaltigkeitsstrategie werden die UN-Nachhaltigkeitsziele 9, 12 und 17 im Fokusfeld „Wasser- und Ressourcennutzung“ hervorgehoben.
Abfallbedingte Umweltauswirkungen verringern |
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Bezug zu wesentlichen Auswirkungen, Risiken und/oder Chancen |
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Kennung E5-NI-02, E5-NI-03, E5-PI-01 |
Wesentliches Thema |
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Abfälle |
Ziel |
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Bis 2030 planen wir im Rahmen unseres Abfallziels eine Circularity Rate von 70 % im gesamten Unternehmen zu erreichen. |
Bezugswert/-jahr |
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Circularity Rate von 64,1 % im Jahr 2022. |
Methoden |
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Unsere Circularity Rate wird aus der Summe recycelter und vermiedener Abfälle berechnet, die durch den Gesamtabfall geteilt wird. Es werden alle Produktionsabfälle von allen unseren Standorten in die Berechnung einbezogen. Abfälle, die zur Rückgewinnung von Energie genutzt werden, sind aus dieser Berechnung ausgeschlossen, da dies nicht als zirkulär eingestuft wird. Außerdem gehen Einmaleffekte bestimmter Abfallkategorien – beispielsweise Schlamm von Abwasseraufbereitungsanlagen (für deren Entsorgung behördliche Einschränkungen gelten), Bauschutt- und Abbruchabfälle sowie Bodenabfälle nicht in die Berechnung der Circularity Rate ein: Sie sind selten vermeidbar und müssen gemäß klar definierten Vorgaben entsorgt werden. Dieses Ziel basiert auf wissenschaftlichen Daten. Umfang und Größenordnung dieses Ziels wurden auf freiwilliger Basis festgelegt und sind nicht gesetzlich vorgeschrieben. |
Berücksichtigung von Stakeholdern |
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Unser Sustainability Board und unsere Unternehmensbereiche sind an der Festlegung der Ziele beteiligt, wobei die endgültige Genehmigung von der Geschäftsleitung erteilt wird. |
Änderungen zum Vorjahr |
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Es wurden keine Änderungen vorgenommen. |
Performance/Parameter |
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Die Circularity Rate betrug 69,2 % im Jahr 2024. |
Wir berichten die Circularity Rate auch unter E5 und ESRS 2 (SBM-1), da sie eine unserer strategischen Nachhaltigkeitskennzahlen ist, die wir verwenden, um den Erfolg unserer Kreislaufwirtschaft zu messen und um unser entsprechendes Ziel zu erreichen.
Unser Abfallziel macht es erforderlich, Abfälle zu vermeiden, wiederzuverwenden und das Material zu recyclen. Die Vermeidung von Abfällen soll durch den geringeren Einsatz von Rohstoffen erreicht werden. Die Wiederverwendung und das Materialrecycling von Abfällen reduziert den Einsatz von Primärrohstoffen. Wir haben für unsere Optionen für die Behandlung von Abfall eine Abfallhierarchie definiert, die die Abfallmanagementstrategien nach ihrer Umweltauswirkung priorisiert:
- Vermeidung: Abfallerzeugung an der Quelle reduzieren
- Minimierung: erzeugte Abfallmenge reduzieren
- Wiederverwendung: Möglichkeiten finden, Materialien und Produkte vor der Entsorgung mehrmals zu verwenden
- Recycling: Abfallstoffe zur Herstellung neuer Produkte verwenden
- Verwertung: Energie oder Material aus Abfall gewinnen
- Beseitigung: Abfälle, die nicht durch die oben genannten Methoden behandelt werden können, sicher entsorgen.
Optionen für die Behandlung von Abfall, die in der Abfallhierarchie weiter oben stehen, haben Vorrang. Unsere oberste Priorität ist die Abfallvermeidung. Diese Hierarchie zeigt die Bedeutung der Abfallminimierung und der Maximierung der Ressourceneffizienz. Unser Abfallziel 2030 bezieht sich auf Vermeidung, Wiederverwendung und Recycling.
Life Science: nachhaltige Verpackungen
Im Rahmen von SMASH Packaging machen wir weiterhin Fortschritte in Richtung auf unser Ziel von nachhaltigeren Verpackungen unserer Life-Science-Produkte. Wir streben an, das Verpackungsgewicht bis 2030 um insgesamt 6.300 Tonnen zu verringern (SHRINK). Im Basisjahr 2020 lag das Verpackungsgewicht bei etwa 63.000 Tonnen. 2024 haben wir Verpackungsverbesserungen umgesetzt, die jährlich über 396 Tonnen Verpackungsmaterial einsparen. Um die Entwaldung zu stoppen (SECURE), sollen bis 2030 bis zu 100 % entwaldungsfreie, faserbasierte Verpackungen genutzt werden. Im Basisjahr 2020 waren 66 % unserer faserbasierten Verpackungen entwaldungsfrei hergestellt. 2024 waren 81,6 % faserbasierte Verpackungen entwaldungsfrei. Durch den Einsatz von recyclingsfähigen oder wiederverwendbaren Materialien oder recycelten Materialien (SWITCH & SAVE) wollen wir bis 2030 100 % unserer Produktverpackungen im Einklang mit den Prinzipien der zirkulären Verpackungen entwickeln. Im Basisjahr 2020 entsprachen 49 % unserer Produktverpackungen diesen Prinzipien. 2024 waren 46,4 % der Produktverpackungen im Einklang mit den Prinzipien zirkulärer Verpackungen entwickelt.
Die Reduzierung des Gewichts von Direktverpackungen und Versandverpackungen umfasst die Reduzierung der Menge an Verpackungsmaterialien aus Wellpappe, Holz, Glas und/oder Kunststoff. Dies möchten wir beispielsweise durch Gewichtsreduzierung, Materialersatz, Wiederverwendung oder Entfernung überschüssigen Füllmaterials erreichen. Wir stellen alle Verpackungsmaterialien aus Holzfasern auf recycelte, zertifizierte oder verifizierte entwaldungsfreie Quellen um. Die Prinzipien der zirkulären Verpackungen sind auch in das DfS-Rahmenwerk integriert, damit jede Phase des Produktlebenszyklus bereits während unseres Produktentwicklungsprozesses berücksichtigt wird. Zirkuläre Verpackungen sind Verpackungen, die entweder recycelbar oder wiederverwendbar sind oder recycelte Materialien enthalten. Dieses Ziel wird gemessen, indem die Gesamtmenge der zirkulären Verpackungen in Kilotonnen durch die Gesamtmenge der Verpackungen in Kilotonnen geteilt wird. Unsere Fortschritte in Bezug auf die SHRINK und SECURE Ziele entsprachen unseren Erwartungen. Unsere Fortschritte in Bezug auf das SWITCH & SAVE Ziel lagen aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von Daten, im Vergleich zu unserem Basisjahr 2020 unter unseren Erwartungen.
Unsere Fortschritte in Bezug auf unsere SHRINK-, SECURE-, SWITCH- & SAVE-Ziele messen wir anhand des Gewichts jährlich vermiedener oder umgewandelter Materialien. Zusätzlich messen wir den Fortschritt auf Grundlage des Gewichts vermiedener CO2-Äquivalente (CO2eq). Unsere Projekte werden einzeln und regelmäßig nach Abschluss von Meilensteinen oder nach vollständigem Abschluss des Projekts überprüft. Dabei werden Umweltauswirkungen gemessen und in CO2eq umgerechnet. Die Fortschritte bei der Zielerreichung überwachen wir halbjährlich und berichten sie jährlich an den Leiter der Einheit Sustainability and Social Business Innovation bei Life Science. Diese Ziele basieren auf wissenschaftlichen Daten. Schlüsselfunktionen in allen Unternehmensbereichen sind dem übergeordneten Ziel verpflichtet, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, indem wir bis 2040 anstreben, Klimaneutralität zu erreichen und unseren Ressourcenverbrauch zu senken. Wichtige Stakeholder bei der Erstellung dieses DfS-Scorecard-Ziels sind die Einheiten für Forschung und Entwicklung, Verpackungsingenieure, Produktmanagement, Qualitätssicherung, Environment, Health and Safety (EHS) und Einkauf. SHRINK bezieht sich auf die erste Ebene der Abfallhierarchie, das heißt die Vermeidung. SWITCH & SAVE beziehen sich auf folgende Behandlungsoptionen in der Abfallhierarchie: Vermeidung, Wiederverwendung und Recycling. Der Umfang und die Größenordnung dieses Ziels wurden auf freiwilliger Basis festgelegt und sind nicht gesetzlich vorgeschrieben.
Life Science: nachhaltige Produktentwicklung
Im Unternehmensbereich Life Science haben wir uns für Anfang 2024 das Ziel gesetzt, dass bis Ende des Jahres 2024 95 % der Produktentwicklungsprojekte eine DfS-Scorecard aufweisen. Im ersten Quartal 2023 hatten 78 % der Produktentwicklungsprojekte eine aktive DfS-Scorecard. Ende 2024 hatten 99,7 % der Produktentwicklungsprojekte eine DfS-Scorecard.
Im Produktentwicklungsprozess werden DfS-Scorecards erstellt, die den gesamten Produktlebenszyklus einbeziehen. Mit der Scorecard werden wichtige Nachhaltigkeitsbereiche bewertet, einschließlich der Kreislaufwirtschaft und der Ressourcenschonung. Wir messen den Fortschritt für dieses Ziel, indem wir die Zahl der Produktentwicklungsprojekte mit einer aktiven DfS-Scorecard zur Gesamtzahl der Produktentwicklungsprojekte ins Verhältnis setzen. Fortschritte in Bezug auf dieses Ziel werden jährlich gemessen, überprüft, und das Ziel für das folgende Jahr wird festgelegt. Das „Produktentwicklungsprojekt“ bezieht sich auf den individuellen internen Prozess, wodurch neue Produkte zu unserem Life-Science-Portfolio hinzugefügt werden können. Unsere Fortschritte in Bezug auf dieses Ziel übertrafen unsere Erwartungen. Dieses Ziel basiert auf wissenschaftlichen Daten.
Schlüsselfunktionen in allen Unternehmensbereichen sind dem übergeordneten Ziel verpflichtet, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, indem wir bis 2040 anstreben, Klimaneutralität zu erreichen und unseren Ressourcenverbrauch zu senken. Wichtige Stakeholder bei der Erstellung dieses DfS-Scorecard-Ziels sind die Einheiten für Forschung und Entwicklung, Verpackungsingenieure, Produktmanagement, Qualitätssicherung, Environment, Health and Safety (EHS) und Einkauf. Die einzelnen Bereiche von Life Science und Franchiseunternehmen erhalten vierteljährliche Updates zu ihren individuellen Zielen. Ebenfalls einmal im Quartal berichtet der Unternehmensbereich Life Science an die Einheit Group Corporate Sustainability zum Beitrag zur gruppenweiten Umbrella-Initiative. Dieses Ambitionsziel Design for Sustainability bezieht sich auf mehrere Ebenen der Abfallhierarchie, darunter Vermeidung, Wiederverwendung und Recycling.
Life Science: Datenqualität in unserer Scorecard für nachhaltiges Design
Im Unternehmensbereich Life Science haben wir uns Anfang 2024 zum Ziel gesetzt, dass 90 % der Produktent-wicklungsprojekte bis Ende des Jahres 2024 eine DfS-Scorecard aufweisen. Im ersten Quartal 2024 wurde die Datenqualität auf 50 % bewertet. Ende 2024 wurde die Datenqualität der DfS-Scorecards mit 97,4 % bewertet.
Wir implementieren DfS-Scorecards in den Produktentwicklungsprozess, um wichtige Wirkungsbereiche über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, einschließlich Kreislaufwirtschaft und Dematerialisierung, zu integrieren und zu berücksichtigen. Dieses Ziel wird anhand von Produktentwicklungsprojekten, die die Voraussetzungen für Datenqualität treffen, geteilt durch die Gesamtzahl der Produktentwicklungsprojekte gemessen. Fortschritte in Bezug auf dieses Ziel werden jährlich gemessen, überprüft, und das Ziel für das folgende Jahr wird festgelegt. „Produktentwicklungsprojekt“ bezieht sich auf den individuellen internen Prozess, wodurch neue Produkte zu unserem Life Science-Portfolio hinzugefügt werden können.
Die Fortschritte bei diesem Ziel übertrafen im Berichtsjahr unsere Erwartungen. Dieses Ziel basiert auf wissenschaftlichen Daten. Die einzelnen Bereiche von Life Science und Franchise-Unternehmen erhalten vierteljährliche Updates zu ihren individuellen Zielen. Ebenfalls einmal im Quartal berichtet der Unternehmensbereich Life Science an die Einheit Group Corporate Sustainability zu seinem Beitrag zur gruppenweiten Umbrella-Initiative. Schlüsselfunktionen in allen Unternehmensbereichen sind dem übergeordneten Ziel verpflichtet, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, indem wir bis 2040 anstreben, Klimaneutralität zu erreichen und unseren Ressourcenverbrauch zu senken. Wichtige Stakeholder bei der Erstellung dieses DfS-Scorecard-Ziels sind die Einheiten für Forschung und Entwicklung bei Liefe Science, Verpackungsingenieure, Produktmanagement, Qualitätssicherung, Environment, Health and Safety (EHS) und der Einkauf. Der Umfang und die Größenordnung dieses Ziels wurden auf freiwilliger Basis festgelegt und sind nicht gesetzlich vorgeschrieben.
Life Science: Anteil nachhaltiger Produkte erhöhen
Im Unternehmensbereich Life Science haben wir uns zum Ziel gesetzt mithilfe der DfS-Scorecard 10.000 nachhaltigere Produktalternativen bis 2030 zu entwickeln. Im Jahr 2022 etwickelten wir 19 Produktalternativen mit der DfS-Scorecard. Im Berichtsjahr wurden 880 nachhaltigere Produkte mit Hilfe von DfS-Scorecards entwickelt.
Wir implementieren DfS-Scorecards in den Produktentwicklungsprozess, um wichtige Wirkungsbereiche über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, einschließlich Kreislaufwirtschaft und Dematerialisierung, zu integrieren und zu berücksichtigen. Produkte mit bedeutenden Nachhaltigkeitseigenschaften werden in unserem Portfolio als „Greener Alternative Products“ gekennzeichnet. Fortschritte in Bezug auf dieses Ziel werden jährlich gemessen und überprüft. Unsere Fortschritte bei diesem Ziel übertrafen im Berichtsjahr unsere Erwartungen. Dieses Ziel basiert auf wissenschaftlichen Daten.
Schlüsselfunktionen in allen Unternehmensbereichen sind dem übergeordneten Ziel verpflichtet, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, indem wir bis 2040 anstreben, Klimaneutralität zu erreichen und unseren Ressourcenverbrauch zu senken. Wichtige Stakeholder bei der Erstellung dieses DfS-Scorecard-Ziels sind Einheiten für Forschung und Entwicklung, Verpackungsingenieure, Produktmanagement, Qualitätssicherung, Environment, Health and Safety (EHS) und Einkauf. Verschiedene Unternehmensbereiche von Life Science erhalten vierteljährliche Updates zu ihren individuellen Zielen. Ebenfalls einmal im Quartal erhält die Einheit Group Corporate Sustainability Updates zum Beitrag von Life Science zum gruppenweiten Umbrella-Projekt.
Dieses Ziel Design for Sustainability bezieht sich auf die erste Ebene der Abfallhierarchie, das heißt die Vermeidung. Der Umfang und die Größenordnung dieses Ziels wurden auf freiwilliger Basis festgelegt und sind nicht gesetzlich vorgeschrieben.
Unsere Ressourcenzuflüsse (E5-4)
Kennzahlen im Zusammenhang mit Ressourcenzuflüssen
Ressourcenzuflüsse (in Tonnen) |
|
2024 |
---|---|---|
Gesamtgewicht der im Berichtszeitraum verwendeten Produkte und technischen und biologischen Materialien |
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12.878.998 |
Anteil biologischer Materialien, die für die Herstellung unserer Produkte und im Rahmen von Dienstleistungen (einschließlich Verpackungen) verwendet und nachhaltig beschafft wurden (in %) |
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32,6 |
Gesamtgewicht der im Berichtszeitraum verwendeten wiederverwendeten oder |
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739.400 |
Anteil der im Berichtszeitraum verwendeten wiederverwendeten oder |
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5,7 |
Gesamtgewicht der Produkte und Materialien, die zur Herstellung von Produkten und Dienstleistungen verwendet werden
Unsere Bewertung basiert auf dem Gesamtgewicht der Produkte in Tonnen, die zur Herstellung der Produkte im Berichtszeitraum verwendet wurden. Wir verwenden für diese Kennzahl keine Schätzungen oder Annahmen. Unsere beschafften Materialien und Produkte (einschließlich Verpackungsmaterialien) werden je nach Branche und Produktionsprozess an den jeweiligen Standorten eingesetzt. Die beschafften Materialien und Produkte werden in Untergruppen wie Rohstoffe, Biologika und Chemikalien unterteilt. In unseren Unternehmensbereichen Life Science und Healthcare umfassen Biologika beispielsweise Enzyme, Proteine, Peptide, Oligonukleotide und Kulturmedien.
Zu den chemischen Stoffen gehören beispielsweise
- organische Grundstoffe und Lösungsmittel wie Heptan, Toluol und Tetrahydrofuran;
- organische Feinchemikalien wie Phosphor-, Bor- und Schwefelkomponenten;
- anorganische Grundstoffe wie Ätznatron (NaOH), Salze (Na&K) und Brom;
- anorganische Feinchemikalien wie Edelmetalle (Silber, Gold, Pd, Rh, Ru, Os, Ir, Pt und Verbindungen);
- kritische Rohstoffe wie Wolframpulver, Titan, Lithium und Aluminium (Definition basierend auf der europäischen Liste kritischer Rohstoffe 2023).
In unseren Unternehmensbereichen Life Sciences und Healthcare gehören zu den Rohstoffen beispielsweise Antibiotika, Aminosäuren, Analgetika, Vitamine, Emulgatoren und Tenside, Stärken und Zucker, Laktosen und Zellulosen.
Verpackungsmaterialien lassen sich weitestgehend in Glas-, Metall-, Kunststoff-, Papier- und Holzverpackungen unterteilen. Zu den Verpackungsmaterialien und -zubehörteilen in unserem Unternehmensbereich Healthcare gehören beispielsweise Folien zur Herstellung von Blistern, Kunststoffschalen und Faltschachteln aus Pappe. Zu den Verpackungsmaterialien in unseren Unternehmensbereichen Life Science und Electronics gehören beispielsweise
- Glasverpackungen wie Röhrchen für Ampullen, Spritzen und Fläschchen;
- bedruckte Papierverpackungen wie Wellpappe, Faltschachteln für Ampullen und Mikrofaser;
- Metallverpackungen wie Dosen, Verschlüsse, Dichtungen und Edelstahlbehälter;
- Kunststoffverpackungen wie Stretch- oder Schrumpffolien, Schaumstoffteile, Kunststoff-Großbehälter und Großbeutel;
- Verbundverpackungen wie Faserfässer.
Die umfassenden Daten der Ressourcenzuströme beruhen auf Rechnungsdaten.
Prozentualer Anteil biologischer Materialien, die für die nachhaltige Herstellung der Produkte verwendet und im Rahmen von Produkten, Verpackungen und Dienstleistungen nachhaltig beschafft wurden
Die Bewertung basiert auf dem Prozentsatz der biologischen Materialien, die zur Herstellung der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens verwendet werden und aus nachhaltigen Quellen stammen. Wir berechnen die Fluktuationsrate wie folgt: (biologische Materialien, die zur Herstellung der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens verwendet werden und aus nachhaltigen Quellen stammen)/(Gesamtgewicht der im Berichtszeitraum verwendeten Materialien) x 100.
Wir verwenden für diesen Indikator einen Näherungswert. In unserem Einkaufsprozess unterscheiden wir verschiedene Materialkategorien, aber wir haben derzeit keine Kennzeichnung für bestimmte Materialtypen (zum Beispiel biologische). Daher wird derzeit nur ein Näherungswert auf der Grundlage industrieller und interner Ressourcen ermittelt.
Wir führen kein spezifisches Zertifizierungssystem zur Bestätigung der nachhaltigen Beschaffung biologischer Materialien. Unsere Lieferanten müssen sich an unseren Verhaltenskodex für Lieferanten halten, der ethisches Verhalten, Arbeitsrechte und Umweltverantwortung betont. Wir fügen unseren Beschaffungsverträgen eine Klausel zur Unternehmensverantwortung hinzu, um diese Prinzipien zu unterstützen und die Teilnahme der Lieferanten an Schulungen der Together for Sustainability Academy zu fördern, die sich auf bewährte Verfahren im Bereich Nachhaltigkeit konzentriert. Wir bewerten regelmäßig die Lieferanten, um ihren Fortschritt bei Nachhaltigkeitsinitiativen zu messen und kontinuierliche Verbesserungen zu fördern. Darüber hinaus wenden wir zur Optimierung der Ressourceneffizienz das Kaskadenprinzip bei der Materialnutzung an, um sicherzustellen, dass Materialien maximalen Wert erzielen, wiederverwendet oder recycelt werden und erst am Ende ihres Lebenszyklus zur Energiegewinnung genutzt werden. Wir berücksichtigen dieses Prinzip auch bei unseren Vermeidungsaktivitäten in unseren Produktionsstätten, indem wir die Hierarchie des Kreislaufwirtschaftsgesetzes anwenden.
Gewicht in absoluten Werten der wiederverwendeten oder recycelten Sekundärkomponenten, Sekundärzwischenprodukte und Sekundärmaterialien, die zur Herstellung der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens verwendet werden (einschließlich Verpackung)
Die Bewertung basiert auf dem absoluten Gewicht der wiederverwendeten Sekundärprodukte, die zur Herstellung der Produkte des Unternehmens (einschließlich Verpackung) verwendet werden. Für diesen Indikator verwenden wir keine Näherungswerte oder Annahmen.
Gewicht in Prozent der wiederverwendeten oder recycelten Sekundärkomponenten, Sekundärzwischenprodukte und Sekundärmaterialien, die zur Herstellung der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens verwendet werden (einschließlich Verpackung)
Die Bewertung basiert auf dem Prozentsatz der wiederverwendeten oder recycelten Sekundärkomponenten, Sekundärzwischenprodukte und Sekundärmaterialien, die zur Herstellung der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens (einschließlich Verpackung) verwendet werden. Wir berechnen die Fluktuationsrate wie folgt: (wiederverwendete oder recycelte Sekundärkomponenten, Sekundärzwischenprodukte und Sekundärmaterialien, die zur Herstellung der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens (einschließlich Verpackung) verwendet werden)/(Gesamtgewicht der im Berichtszeitraum verwendeten Materialien) x 100. Wir verwenden einen Näherungswert für diesen Indikator. In unserem Einkaufsprozess unterscheiden wir verschiedene Materialkategorien, aber wir haben derzeit keine Kennzeichnung für bestimmte Materialtypen (zum Beispiel recycelt). Daher wird derzeit nur ein Näherungswert auf der Grundlage industrieller und interner Ressourcen eingesetzt. Die Erhebung von Kennzahlen, die sich auf unsere Ressourcenzuflüsse beziehen, wurde nicht gesondert von einer externen Stelle validiert.
Unsere Ressourcenabflüsse (E5-5)
Wir verstärken die Integration zirkulärer Mechanismen in die Entwicklung und Produktion von Schlüsselprodukten und ermutigen gleichzeitig unsere Lieferanten, ähnliche Praktiken anzuwenden. Damit wollen wir die Ressourceneffizienz und die Materialrückgewinnung verbessern und nachhaltigere Lieferketten schaffen.
Schlüsselprodukte für unseren Weg zur Kreislaufwirtschaft:
- Einige unserer Verpackungslösungen für unsere Spezialgase- und Dünnschicht- sowie einige Patterning-Produkte – spezielle Mustererzeugnisse in Halbleitermaterialien – können wiederverwertet werden. Zu den wiederverwertbaren Verpackungsarten gehören verschiedene Zylindergrößen und Tankauflieger für Spezialgase, kleinere Edelstahl- und Quarzbehälter für Dünnschichtprodukte sowie Beutel und Trommeln aus Polyethylen mit hoher Dichte für das Patterning. Haben unsere Kunden die Produkte in den Behältern aufgebraucht, geben sie diese an unseren Produktionsstandort zurück. Dort werden sie gereinigt, aufbereitet und neu befüllt. Dieser Ansatz minimiert effektiv den Abfall von Behältern, reduziert den Bedarf an neuen Behältern und senkt den damit verbundenen Ressourcenverbrauch.
- Ein Beispiel für unser Engagement für Kreislaufwirtschaft ist die Optimierung der Produktion von OLED-Materialien über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Durch die Verbesserung unseres Recyclings von Lösungsmitteln, die interne Wiederaufbereitung von Materialien und die Erleichterung der Rückgabe von Altprodukten unserer Kunden können wir den CO2-Fußabdruck dieser Materialien reduzieren.
- Die Produktionsstandorte unseres Unternehmensbereichs Healthcare haben ihre im Jahr 2023 gestartete Initiative Zero-Landfill fortgesetzt. Damit soll die direkte Entsorgung von Produktionsabfällen auf Deponien vermieden werden. Der Schwerpunkt lag auf Strategien zur Abfallvermeidung, wie zum Beispiel der Wiederverwendung von Paletten und der Einführung von Entblisterung, um die nicht-kreislaufgerechte Entsorgung von Tabletten zu verhindern. Auch die Abfalltrennung wurde optimiert, um Recyclingmöglichkeiten zu verbessern. Im Rahmen des Rücknahmeprogramms für Fertilitätspens arbeiten wir mit anderen Pharmaunternehmen zusammen. Darüber hinaus konzentriert sich die MPact-Initiative im Unternehmensbereich Healthcare auf die Förderung der Kreislaufwirtschaft für Verpackungen (siehe „Kennzahlen zum recycelbaren Anteil in Verpackungen“ unter E5-5). Zu den wichtigsten Projekten der letzten Jahre gehören die Reduzierung des Flächengewichts bestimmter Kartonverpackungen und die Verkleinerung von Verpackungsformaten (zum Beispiel Slim Pack).
- Portfolio biobasierter Lösungsmittel: Der Wechsel von erdölbasierten Lösungsmitteln zu biobasierten Lösungsmitteln soll den Kunden unseres Unternehmensbereichs Life Science helfen, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Wir werden 2025 weiterhin neue biobasierte Lösungsmittel in unser Portfolio aufnehmen – nicht nur für unsere Kunden, sondern auch für unsere eigenen Anwendungen in der Produktion. Im Jahr 2024 vermieden Kunden dank des vielfältigen Portfolios biobasierter Lösungsmittel über 47 Tonnen CO2eq.
- Steigerung der Recycelbarkeit von Verpackungsmaterialien: Wo immer möglich, ersetzen wir im Bereich Life Science expandiertes Polystyrol (EPS) durch geformte Komponenten aus Cellulose und recyceltem Papierbrei. EPS bietet eine gute Isolierung und Polsterung für Produkte, ist aber ein erdölbasiertes Material, das Hunderte von Jahren benötigt, um sich natürlich zu zersetzen. Da die Möglichkeiten zum Recycling von EPS begrenzt sind, wird es typischerweise verbrannt oder auf Deponien entsorgt. Unsere geformten Zellstoffkomponenten können leicht zusammen mit anderen Papiermaterialien recycelt und zur Lagerung und zum Transport zusammengepresst werden. Wir verwenden geformten Zellstoff, um eine Vielzahl von Literflaschenkonfigurationen in Versandkartons zu verpacken. Im Jahr 2024 vermied das Geschäft unseres Unternehmensbereichs Life Science den Einsatz von über 3,1 Millionen EPS-Einsätzen weltweit.
Die Bewertung der Recyclingfähigkeit beziehungsweise des recycelbaren Anteils wird auf unser gesamtes Portfolio angewendet. Die Produkte wurden in Produktgruppen zusammengefasst. Der recycelbare Anteil dieser Produktgruppen wurde quantifiziert und auf Basis ihres jeweiligen Umsatzanteils gewichtet und anschließend aufsummiert. Der Beitrag jeder einzelnen Produktgruppe zum Summenparameter des recycelbaren Anteils basiert somit auf dem Umsatz.
Kennzahlen zum recycelbaren Anteil in Verpackungen
Der Anteil des recycelbaren Inhalts in der Verpackung betrug im Berichtsjahr 97,7 %. Wir stellen unsere Verpackungen nicht selbst her, sondern kaufen sie zu. Der recycelbare Anteil aller unserer Verpackungen wird auf Grundlage von Beschaffungsdaten ermittelt. Die Quantifizierung erfolgt auf Grundlage der Masse. Der recycelbare Anteil wird basierend auf der technischen Durchführbarkeit des Recycling-Prozesses definiert. Das vom Kunden durchgeführte Recycling und die endgültigen Recyclingquoten werden hier nicht quantifiziert oder berücksichtigt. Die Erhebung von Kennzahlen, die sich auf den recycelbaren Anteil in Verpackungen beziehen, wurde nicht gesondert von einer externen Stelle validiert.
Kennzahlen im Zusammenhang mit Ressourcenabflüssen – Abfall
Ressourcenabflüsse – Abfall (in Tonnen) |
|
2024 |
|
2024 |
---|---|---|---|---|
Gesamtmenge des Abfallaufkommens |
|
161.143 |
|
64.234 |
Gefährliche Abfälle die einer Verwertung zugeführt werden aufgrund der Vorbereitung zur Wiederverwendung |
|
– |
|
– |
Gefährliche Abfälle, die einer Verwertung zugeführt werden aufgrund von Recycling |
|
22.177 |
|
82 |
Gefährliche Abfälle, die einer Verwertung zugeführt werden aufgrund von sonstigen Verwertungsverfahren |
|
12.539 |
|
75 |
Nicht gefährliche Abfälle, die einer Verwertung zugeführt werden aufgrund der Vorbereitung zur Wiederverwendung |
|
– |
|
– |
Nicht gefährliche Abfälle, die einer Verwertung zugeführt werden aufgrund von Recycling |
|
70.636 |
|
47.403 |
Nicht gefährliche Abfälle, die einer Verwertung zugeführt werden aufgrund von sonstigen Verwertungsverfahren |
|
9.974 |
|
554 |
Gesamtabfall nach Gewicht, der von der Entsorgung abgeleitet wurde |
|
115.326 |
|
48.114 |
Gefährliche Abfälle, die durch Verbrennung zur Beseitigung bestimmt wurden |
|
27.320 |
|
5.670 |
Gefährliche Abfälle, die durch Deponierung zur Beseitigung bestimmt wurden |
|
639 |
|
231 |
Gefährliche Abfälle, die durch sonstige Arten der Beseitigung zur Beseitigung bestimmt wurden |
|
1.588 |
|
– |
Gesamtmenge gefährlicher Abfälle unter Berücksichtigung aller Abfallbehandlungsarten |
|
29.548 |
|
6.058 |
Nicht gefährliche Abfälle, die zur Beseitigung bestimmt wurden |
|
16.269 |
|
10.219 |
Nicht gefährliche Abfälle, die durch Verbrennung zur Beseitigung bestimmt wurden |
|
11.502 |
|
10.219 |
Nicht gefährliche Abfälle, die durch Deponierung zur Beseitigung bestimmt wurden |
|
4.766 |
|
– |
Nicht gefährliche Abfälle, die durch sonstige Arten der Beseitigung zur Beseitigung bestimmt wurden |
|
– |
|
– |
Nicht wiederverwendeter Abfall |
|
68.330 |
|
16.749 |
Anteil an nicht recyceltem Abfall |
|
42 |
|
26 |
Gefährlicher Abfall |
|
64.264 |
|
6.058 |
Gesamtmenge an radioaktivem Abfall |
|
– |
|
– |
Gesamtmenge an Abfall, die zur Beseitung bestimmt wurde |
|
45.817 |
|
16.120 |
Die Gesamtmenge an gefährlichen Abfällen, die sich aus allen drei Arten der Verwertungsoperationen summiert: Vorbereitung zur Wiederverwendung, Recycling und andere Verwertungsoperationen. |
|
34.717 |
|
157 |
Die Gesamtmenge an nicht gefährlichen Abfällen, die sich aus allen drei Arten der Verwertungsoperationen summiert: Vorbereitung zur Wiederverwendung, Recycling und andere Verwertungsoperationen. |
|
80.610 |
|
47.957 |
Unser Waste Management Standard regelt die Prinzipien für eine effektive und nachhaltige Abfallwirtschaft und betont die Notwendigkeit, Möglichkeiten zur Abfallminimierung zu ermitteln und die Verwendung von recycelbaren und wiederverwendbaren Materialien zu maximieren, wo immer dies möglich ist. Es werden Aktionspläne verabschiedet, um die Möglichkeiten und Maßnahmen zu beschreiben, die erforderlich sind, um beispielsweise Materialien zu regulieren, bis sie als Abfall oder Materialien, die von den Entsorgungsvorgängen ausgeschlossen werden, bestätigt werden. Verfahren, die darauf abzielen, Materialien oder Energie aus Abfällen zurückzugewinnen, und die über das traditionelle Recycling hinausgehen, sind von zunehmender Bedeutung.
Im Rahmen dieser Verfahren
- sammeln und aggregieren wir relevante Daten zur Abfallentsorgung,
- dokumentieren wir Abfallentsorgungsvorgänge mit externen Dienstleistern,
- kategorisieren wir Abfall gemäß dem Waste Management Standard als gefährlich oder ungefährlich,
- kontrollieren und überprüfen wir die Abfalldaten durch eine dafür zuständige Person (zum Beispiel EHS-Manager)
- und geben diese Daten in eine Datenbank ein. Die dezentralen Anforderungen schreiben die Erfassung und Meldung der Daten gemäß den zentralen Richtlinien vor, wobei die Richtigkeit und Gültigkeit durch Kontrollen sichergestellt werden soll. Gleichzeitig soll ein zentraler Zeitplan für die Meldung der Daten eingehalten werden.
Für den quantitativen Abfallindikator „Vorbereitung zur Wiederverwendung“ berichten wir 0 Tonnen für das Berichtsjahr. Dies ist darauf zurückzuführen, dass wir alle Produkte und Materialien, die zur Wiederverwendung vorbereitet werden unter Vermeidung dokumentieren. Da diese Materialien nie den Abfallstatus erreichen, tragen sie nicht zur Gesamtabfallmenge bei. Die Mengen werden vierteljährlich erhoben und in unseren Systemen dokumentiert.
Die Dokumentation der Abfallströme und deren Klassifizierung erfolgt anhand vorgegebener Abfallkategorien. Neben der Unterscheidung zwischen gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen werden detailliertere Informationen zur Abfallart erfasst und Abfallkategorien wie Elektronikschrott, Abfälle aus Kläranlagen oder organische Lösungsmittel einzeln verfolgt. Unter den Abfällen, die entsorgt werden müssen, sind die folgenden Abfallkategorien für die wertschöpfenden Tätigkeiten des Unternehmens von Bedeutung:
- Abfälle aus der Produktion (ohne Lösungsmittel, da diese in einer separaten Kategorie aufgeführt sind): zum Beispiel gebrauchte Chemikalien wie Säuren, Basen oder biologisch gefährliche Abfälle.
- Abfälle aus Kläranlagen, zum Beispiel verschiedene Arten von Schlämmen aus der Abwasserbehandlung oder Abwasser, das als Abfall entsorgt wird.
Unter den Abfällen, die nicht entsorgt werden dürfen, sind die folgenden Abfallkategorien für die wertschöpfenden Tätigkeiten des Unternehmens von Bedeutung:
- Organische nicht halogenierte Lösungsmittel (Halogen <5 %): unser breites Produktportfolio und unsere vielfältigen Herstellungsverfahren führen zur Entstehung verschiedener Arten von Lösungsmittelabfällen, die hauptsächlich bei Synthese-, Reinigungs- und Destillationstätigkeiten anfallen. Zu diesen Lösungsmitteln und Lösungsmittelgemischen gehören Aceton, Heptan und Toluol sowie andere organische Lösungsmittel.
- Nicht gefährliche Papier- und Kartonabfälle.
- Nicht gefährliche Haushalts- und ähnliche Abfälle, zum Beispiel Abfälle aus Büroräumen und Kantinen, kompostierbare Abfälle.
- Nicht gefährliche Kunststoffabfälle.
Wir verwenden keine Schätzungen oder Annahmen für Abfälle, die von der Entsorgung abgeleitet oder verschiedenen Verwertungsoperationen zugeführt werden. Die gesammelten Daten basieren auf Produktionsdaten und den von den jeweiligen Entsorgungsunternehmen gemeldeten Mengen. Die Erhebung von Kennzahlen, die sich auf die Ressourcenverschwendung beziehen, wurde nicht gesondert von einer externen Stelle validiert.
Kennzahlen im Zusammenhang mit unseren eigenen Ressourcenabflüssen
Erwartete Haltbarkeit von Produkten bei Healthcare
Die erwartete Haltbarkeit von Produkten im Unternehmensbereich Healthcare betrugt 3,1 Jahre im Berichtsjahr. Zur Definition dieses Indikators verwenden wir die maximale Haltbarkeit der einzelnen Healthcare-Produkte. Diese werden auf der Grundlage ihres jeweiligen Umsatzanteils quantifiziert und dann addiert. Der Beitrag jedes einzelnen Healthcare-Produktes zum Summenparameter der Gesamthaltbarkeit basiert somit auf dem Umsatz. Wir verwenden für diesen Indikator keine Näherungswerte oder Annahmen. Die Haltbarkeit jedes einzelnen Healthcare-Produktes ist klar definiert und öffentlich verfügbar. Für den Branchendurchschnitt wählen wir vergleichbare Medikamente anderer Pharmaunternehmen aus und ermitteln die durchschnittliche Haltbarkeit über alle Behandlungskategorien hinweg.
Unser Produktportfolio umfasst Produkte aus allen drei Unternehmensbereichen: Life Science, Healthcare und Electronics. Bei der Erfüllung der Angabepflichten für die erwartete Haltbarkeit von Produkten gibt es für die Berücksichtigung wesentlicher Faktoren wie Produktdesign, Betriebsprozesse und Umweltbedingungen Einschränkungen. Wir verwenden keine Näherungswerte oder Annahmen. Stattdessen sind die Informationen zu den einzelnen Produkten klar definiert und für Healthcare-Produkte aufgrund ihrer nachgewiesenen Haltbarkeit, Belastbarkeit und Robustheit öffentlich verfügbar. Diese Produkte werden auf Grundlage ihres jeweiligen Umsatzanteils quantifiziert und dann addiert. Der Beitrag jedes einzelnen Healthcare-Produktes zum Summenparameter der Gesamthaltbarkeit basiert somit auf dem Umsatz.
Reparierbarkeit von Produkten der Unternehmensbereiche Life Science und Electronics
Die Reparierbarkeit von Produkten im Unternehmensbereich Life Science entspricht 51,0 % im Berichtsjahr. Im Unternehmensbereich Electronics erreicht die Reparierbarkeit der Produkte 100,0 % im Berichtsjahr. Die Reparierbarkeit wird entweder als gegeben (und somit mit 100 % bewertet), als nicht gegeben (und somit mit 0 % bewertet) oder als nicht anwendbar (und somit nicht in die Bewertung einbezogen) angenommen.
Für die Angabepflicht in Bezug auf die Reparierbarkeit von Produkten gelten Einschränkungen. Die jeweilige Bewertung unterscheidet zwischen (1) gegebener Reparierbarkeit (und somit einer Bewertung von 100 %), (2) nicht gegebener Reparierbarkeit (und somit einer Bewertung von 0 %) oder nicht zutreffend. Healthcare-Produkte sind von dieser Bewertung ausgenommen, da sie keine nennenswerte Wartungs-, Instandhaltungs- und Wiederverwendbarkeit aufweisen.
Anteil des recycelbaren Inhalts in Produkten des Unternehmensbereichs Healthcare
Für das Berichtsjahr wurde der Anteil des recycelbaren Inhalts in Produkten des Unternehmensbereichs Healthcare nicht quantifiziert. Die Bewertung der Recyclingfähigkeit beziehungsweise des recycelbaren Anteils wurde auf das gesamte Merck-Portfolio vorgenommen. Die Produkte wurden in Produktgruppen zusammengefasst. Wir haben den recycelbaren Anteil dieser Produktgruppen quantifiziert, auf Basis ihres jeweiligen Umsatzanteils gewichtet und anschließend aufsummiert. Der Beitrag jeder einzelnen Produktgruppe zum Summenparameter des recycelbaren Anteils basiert somit auf dem Umsatz. Den recycelbaren Anteil von Produkten des Unternehmensbereichs Healthcare schätzen wir auf 0 %, da die Verarbeitungsinfrastruktur für Primärverpackungen derzeit erst aufgebaut wird und kontaminierte Verpackungen nur in sehr speziellen Fällen recycelt werden können. Die eigentlichen Wirkstoffe machen, wenn man sie nach Masse quantifiziert, einen geringeren Anteil aus und enthalten nach unseren Annahmen keinen recycelbaren Anteil. Der recycelbare Anteil wird anhand der technischen Machbarkeit des Recycling-Prozesses definiert. Das vom Kunden durchgeführte Recycling und die endgültige Recyclingrate werden hier nicht quantifiziert oder berücksichtigt.
Anteil des recycelbaren Inhalts in Produkten der Unternehmensbereiche Life Science und Electronics
In den Unternehmensbereichen Life Science und Electronics betrachteten wir die theoretisch recycelbaren Produkte. Bei diesen lag für Life Science der Anteil der recycelbaren Inhalte im Berichtsjahr bei 18,0 %, für Electronics bei 9,0 %. Die Bewertung der Recyclingfähigkeit beziehungsweise des recycelbaren Anteils wird auf unser gesamtes Portfolio angewendet. Die Produkte wurden in Produktgruppen zusammengefasst. Der recycelbare Anteil dieser Produktgruppen wurde quantifiziert und auf Basis ihres jeweiligen Umsatzanteils gewichtet und dann aufsummiert. Der Beitrag jeder einzelnen Produktgruppe zum Summenparameter des recycelbaren Anteils basiert somit auf dem Umsatz. Der recycelbare Anteil wird auf der Grundlage der technischen Machbarkeit des Recycling-Prozesses definiert. Das vom Kunden durchgeführte Recycling und die endgültigen Recyclingraten werden hier nicht quantifiziert oder berücksichtigt.
Die Erhebung von Kennzahlen, die sich auf unsere eigenen Ressourcenabflüsse beziehen, wurde nicht gesondert von einer externen Stelle validiert.